Clever und kompakt

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AUTOTEST Kia Ceed Sportswagen

Ohne Apostroph fährt es sich angenehmer! Der neue Kia Ceed unterscheidet sich von seinen Vorgängern nicht nur durch eine neue Schreibweise (früher cee‘d), sondern auch durch eine Vielzahl an technischen Möglichkeiten. Eine beheizbare Windschutzscheibe ist ebenso an Bord wie ein wunderbar funktionierender Stauassistent, der das Fahrzeug bis zu 130 km/h selbst fahren lässt. Die Hände müssen aber am Lenkrad bleiben. Der Kia Ceed Sportswagon ist flacher und etwas länger, wirkt durch ein paar Designveränderungen nun sportlicher und kantiger als sein Vorgänger. Vorbildlich: An den umgestalteten Rückleuchten hängt nun auch ein LED-Tagfahrlicht.

Die Platzfrage stellt sich im Ceed nicht: 600 Liter Volumen fasst der Kofferraum in der Grundstellung und kann durch clevere (und einfache) Entriegelungen auf knapp 1700 Liter erweitert werden. Praktisch auch, dass sich die Laderaumabdeckung passgenau im hinteren Staufach transportieren lässt, sofern sie mal nicht benötigt wird.

Fahren lässt sich der Ceed Sportswagon äußerst angenehm. Als Kompaktfahrzeug muss er ja auch nicht durch die Kurve rasen, stattdessen gleitet er elegant auf den Straßen. Und sollte es doch mal zügiger vorangehen, wechselt man einfach in den Sportmodus, wodurch die Gasannahme noch spontaner reagiert. Eine induktive Ladestation, JBL-Soundsystem, Lenkrad- und Sitzheizung (vorne wie hinten) und ein modernes Infotainmentsystem, das über Apple-CarPlay und Android-Auto verbunden werden kann, lassen im Kia Ceed Sportswagon keine Wünsche offen. 

Foto/Text: Amedovski