Elektrisches Erwachen

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Autotest Der Mercedes EQC überzeugt bis ins kleinste Detail

Jetzt mal alle Klischees über Elektrofahrzeuge beiseitegelegt, vor allem keine Angst bei der Frage nach der Reichweite. Der Mercedes EQC ist ein Fahrzeug der höchsten Klasse, strahlt Ruhe und Modernität aus, steht für progressiven Luxus, überzeugt innen mit einem ansprechenden Interieur und den angesagtesten Funktionen. Und – jetzt kommt‘s – er fährt elektrisch! Sein beinahe lautloses Fahren ist eine Wohltat, fast 100 Bauteile wurden aus nachwachsenden Rohstoffen gefertigt und – das Wichtigste: Bis zu 471 Kilometer können mit einer Ladung zurückgelegt werden.

Natürlich sagen jetzt die Zweifler, auf lange Fahrt ergibt ein e-Auto wenig Sinn, aber denen sei die aktive Reichweiten-Überwachung im EQC empfohlen. Im Media-Display wird der Reichweitenradius angezeigt, der Ladestand wird in Echtzeit überwacht und sollte die Ladung tatsächlich nicht bis zum Ziel reichen, wird die Route neu berechnet (inklusive Halt an einer Ladestation).

„Aber das Laden dauert so ewig…“ Falsch! In nur 40 Minuten springt die Batterie von 10 auf 80 Prozent. Auf einer Fahrt von Augsburg nach Hamburg würden wir vier Pausen (zwischen 20 und 40 Minuten) benötigen, ehe wir in der Hansestadt ankommen. Pausen, die man durchaus verkraften könne.

Im Alltag lässt sich der EQC flexibel laden, die Reichweiten-Angst ist unbegründet! Auch dank intelligentem Fahren: Maximum Range berechnet Kreisverkehre und vorausfahrende Fahrzeuge, begrenzt die Geschwindigkeit, das haptische Fahrpedal reduziert Drehmomente, um Energie zu sparen und verschiedene Rekuperationsstufen schonen die Bremsen. Alles ohne Verzicht auf Fahrspaß! Fazit: Weg mit den Vorurteilen, rein in die elektrisierende Welt des Mercedes EQC.