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Bei der großen Eröffnungsgala des frischgebackenen „Staatstheater Augsburg“ hieß es am 23. September zum 18. Mal: „Und die Gewinner sind…“. Für die Saison 2017/18 vergab das AUGSBURG JOURNAL mit den „Freunden des Theaters Augsburg“ wieder Theaterpreise – fünf Stück an der Zahl. Jubel brach aus, als Moderatorin Anja Marks-Schilffarth die Namen der Preisträger bekanntgab: Jihyun Cecelia Lee für das Musiktheater (Laudatio: Thomas Weckbach), Thomas Prazak im Schauspiel (Laudatio: Ursula Galli) und Jiwon Kim Doede aus dem Ballett-Ensemble. Alle drei dürfen sich nicht nur über die handgefertigte doppel-köpfige Keramik-Skulptur freuen, (Entwurf: Doris Schilffarth, Gestaltung: Elisabeth Bauch) sondern auch über je 1000 Euro von den „Freunden des Theaters“ – letzte Amtshandlung des scheidenden Vorsitzenden Rolf D. Neuburger (Nachfolger: Klaus Vogelgsang), der gemeinsam mit AJ-Herausgeber und Theaterpreis-Erfinder Walter K. Schilffarth in einer Rede den Theaterschaffenden dankte.
Der Publikumspreis ging an Ballettdirektor Ricardo Fernando für seine außergewöhnliche Choreographie des Tschaikowsky-Klassikers „Schwanensee“ (Laudatio: Richard Mayr), der Sonderpreis für das Fugger-Musical „Herz aus Gold“ an den Komponisten Stephan Kanyar und Autor Andreas Hillger (Laudatio: Maria Theresia Gräfin Fugger von Glött).

Jihyun Cecelia Lee 

Bereits ihr erster Auftritt als Ännchen in Carl Maria v. Webers Oper „Der Freischütz” entfachte Begeisterung für die 1989 geborene Koreanerin Jihyun Cecelia Lee. Die Freude über ihr Können sollte anhalten. Auch in der Oper „Solaris“ von Dai Fujikura sang sie wunderbar die Rolle der Hari und in der Kinderoper „Die große Wörterfabrik“ entsprach sie als Erzählerin, Lehrerin und Marie den Vorstellungen von Kindern und Erwachsenen.

Dr. Thomas Weckbach würdigte sie: „Ihre Natürlichkeit, ihre Bescheidenheit trotz ihres Wissens um ihre großartige Stimme und natürlich ihre gesanglichen Fertigkeiten haben sofort bewirkt, dass ihr die Gunst des Publikums entgegenflog“.

 

Thomas Prazak 

Auf diesen Schauspieler ist schon seit der Intendanz von Juliane Votteler absolut Verlass. Unter André Bücker profilierte sich Thomas Prazak erneut in Henrik Ibsens „Peer Gynt“ und in „Solvejg. Mon Amour“. Im Weihnachtsstück „Momo“ trat er als „Meister Hora und grauer Herr 6“ auf, in „Das Spiel der Schahrazad“ als Bizeban sowie in Folge 3 des Publikumsmagneten „Tatort Augsburg“ als Gerry Wöhlmann.

Laudatorin Ursula Galli erinnerte vor allem an die Aufführung des dramatischen Gedichtes von Peer Gynt, weil sechs verschiedene Gynt-Darsteller agieren mussten, was eine besondere Herausforderung war. „Thomas Prazak ist uns da besonders aufgefallen“.

 

Jiwon Kim Doede

Jiwon Kim Doede war bereits in der Spielzeit 2013 bis 2015 in Augsburg engagiert. Jetzt ist sie in die Compagnie von Ricardo Fernando zurückgekehrt.

Zur ihren herausragenden Leistungen erklärte Laudator Erich Payer: „Jiwon Kim ist eine perfekte Mischung aus jungem Mädchen und einer Dame, hervorragend in klassischer und moderner, zeitgenössischer Technik – eine ideale erste Solistin, die von der Hauptrolle in „Schwanensee“ bis zu modernen Kreationen alles perfekt und mit hohem künstlerischem Ausdruck auf die Bühne bringt.“

Außer als eine der drei „Odettes“ in „Schwanensee“ war Jiwon Kim Doede in „Dimensions of Dance“ und „Ballett?Rock it“ zu erleben.

Staatstheater Augsburg: 18. Theaterpreis Augsburg
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