Textil- und Industriemuseum zur Eröffnung

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Care Slam & Fürsorge

Das Kulturprogramm zum Augsburger Hohen Friedensfest beginnt am Mittwoch, 21. Juli, mit dem Event „Care Slam“ und Musik vom Cosmopolitan-Kurdesque-Sound mit dem queeren Singer-Songwriter und Tembûrist Adir Jan und dem Sänger und Multiinstrumentalisten Emrah Gökmen aus Berlin im Textilmuseum (tim). OB Eva Weber und Museumschef Dr. Karl Borromäus Murr werden Grußworte sprechen. Christiana Lembert-Dobler, die Leiterin des Friedensbüros, übernimmt die Einführung. „Care Slam“ umfasst einen ausführlichen Einblick – mit Spaß ebenso wie Ernsthaftigkeit – in das berufliche Alltagsleben im Pflegebereich. Kombiniert werden dabei Bereiche des Poetry- und des Science-Slam mit politischen Themen. Mit Einfluss von Augusto Boal‘s „Theater der Unterdrückung“ ist Care Slam eine Kombination von politisch aufklärerischem Stil mit Kunst und Selbsterfahrung und weist keinerlei Wettbewerbscharakter auf.
Zu Gast sein wird die Kreatorin des Care Slams, Yvonne Falckner, aus Berlin mit Protagonist*innen aus ganz Deutschland. Vom 21. Juli bis 8. August ergründet das Kulturprogramm anschließend die Bedeutung von Fürsorge, wer für wen sorgt, sowie die Frage nach dem guten Leben in Form von Ausstellungen, Diskussionen, Workshops, Konzerten und vielem mehr. Untersucht wird dabei auch die Zwiespältigkeit, die im Thema „Fürsorge“ zu finden ist. Am 23. Juli beginnt auch die Ausstellung „Who cares? Solidarität neu entdecken“ (bis Anfang 2022) im tim.
Die Ausstellung präsentiert an regionalen wie auch an globalen Beispielen den immerwährenden Kampf um Solidarität mit einer ausführlichen Darlegung in Bereichen wie Gewerkschaften, Klima, Flucht, Konsum, Sozialstaat und Kultur.