Basketballer testen NBA2k20

„Welches Team nehmen wir denn jetzt? Doch die L.A. Lakers? Wie wäre es mit Dallas oder vielleicht Golden State? Wir spielen ganz sicher mit den Houston Rockets. James Harden und Russell Westbrook in einem Team? Das wird nicht funktionieren! Wir nehmen die Sixers. Joel Embiid wird euch fertig machen!“

Schon allein die Teamauswahl heizt die Stimmung an. Mehrere Minuten dauert es, bis Kult-Kommentator Kevin Harlan im Fernseher zum Tipoff begrüßt, denn solange sind unsere Basketball-Tester am Tüfteln nach der richtigen Aufstellung, den passenden Trainereinstellungen und der Strategie fürs Testspiel an der Konsole. Kein Zweifel, die neue Version der Basketballsimulation von 2K Sports fesselt von Anfang an.

„Ich spiele Basketball auf der Konsole oder auf dem PC seitdem ich zehn Jahre alt bin. Jedes Jahr ist die neueste Version ein absolutes Muss. Das mache ich wahrscheinlich noch, bis ich 70 bin“, grinst Tom Oertel, Geschäftsführer der BG Leitershofen/Stadtbergen. „Die aktuelle Version finde ich noch einen Ticken realistischer, die Bewegungsabläufe sind flüssiger und grundsätzlich ist das Spiel sehr komplex“, so Oertel, der gleichzeitig auch beim TSV Gersthofen spielt. Gerade der Managermodus überzeugt ihn, weil man nicht Spieler für Spieler tauschen kann, sondern – wie in der Realität – Gehälter anpassen müsse. Sein Favorit ist aber der MyPlayer-Modus. „Ich spiele nicht so gerne gegen den Computer. Mit Kumpels drei gegen drei zocken macht viel mehr Spaß. Wir treffen uns, spielen ein bisschen, quatschen mehr. Gutes Teambuilding“, lacht er.

Teambuilding an der Konsole

Auch Michael Reithmeir, Abteilungsleiter des TSV Gersthofen, kauft seit mehreren Jahren immer die neueste 2K-Version. „Ich bin fast nur online aktiv. Da spiele ich mich dann selbst.“ Via App kann nämlich das eigene Gesicht eingescannt und im Spiel verwendet werden. So levelt man sich selbst Stufe für Stufe hoch, um irgendwann „king of the court“ zu werden.

Doch auch Gelegenheitszocker haben Spaß daran, LeBron James, Kevin Durant oder Dennis Schröder zu steuern. Lewis Londene, Shooting Guard der BGL, reicht es, nur ab und zu den Controller in die Hand zu nehmen. „Ich bin nicht so gut wie die anderen, das sieht man ja am Ergebnis. Aber es ist witzig und macht Spaß. Allerdings stehe ich lieber in echt auf dem Court.“ Auch Thomas Lemmerer nimmt an diesem Abend eine passive Rolle ein. Der Basketball-Fan fungiert als Kooperationspartner und stellte gemeinsam mit Manuel Karle die Räumlichkeiten in Gersthofen zur Verfügung. „Wenn man sieht, wie die Jungs Witze machen und Spaß haben, dann spricht das für die Mannschaft.“ Den Basketballern traut er dieses Jahr den Aufstieg in die Pro B zu. Mit fünf Siegen aus fünf Spielen seien sie gut in die Saison gestartet.

Realistisch wie nie

Das liegt auch an Charlie Brown. Der Point Guard und der 2-Meter-3-Mann Milan Tesic gelten als die besten Zocker im Team der Kangaroos, wie Leitershofen/Stadtbergen auch gerne genannt wird. Kein Wunder, wohnen die beiden doch in einer WG und schalten regelmäßig die Konsole an. Allerdings bei weitem nicht so häufig wie auf dem College, stellt Brown fest. Da habe er, sobald die Schule zu Ende war, sich vor seine Playstation gesetzt und stundenlang gegen und mit Freunden gespielt. Jetzt findet man den 1,85-Spieler als großen athletischen virtuellen Power Forward bei MyPlayer. „Die Bewegungen sind so smooth wie in einem echten Spiel. Als Basketballer weiß ich auch, wie man spielen muss, um erfolgreich zu sein.“ Auch er bevorzugt das Spiel gegen menschliche Gegner. Und natürlich gewannen bei unserem Test auch „seine“ Philadelphia 76ers.

Verlosung: Wer nun auf den Geschmack gekommen ist und bei dem Herbstwetter gerne vor der Konsole NBA2k20 spielen möchte – das Augsburg Journal verlost mehrere Edition des Videospiels. Einfach eine Mail an verlosung@augsburgjournal.de schreiben (Betreff NBA) und dabei bitte unbedingt die gewünschte Version schreiben (PC, PS4, Xbox One).

Die Gewinner werden von uns benachrichtigt.