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„Ein super Bursche“

Wie Torjäger Gerd Müller nach seinem Tod in Erinnerung bleibt

Damals, 1964, kam ein Webergeselle aus Nördlingen nach München zum FC Bayern. Er sollte Geschichte schreiben. Eine Geschichte, die so nur der Fußball schreibt und die überwiegend nur mit Fußball zu tun hatte. Neben „Kollegen“, die sich zu charismatischen und einflussreichen Persönlichkeiten entwickelten wie Franz Beckenbauer und Uli Hoeneß, blieb „kleines dickes Müller“, wie sein Trainer Zlatko Čajkovski ihn damals nannte, sich treu – eher unspektakulär und bescheiden.
Dies hat sicher einen großen Teil dazu beigetragen, dass Gerd Müller bis heute bei sehr vielen Fußballfans, nicht nur in Bayern, einer der am meisten geliebten und anerkanntesten Torjäger Deutschlands ist und wohl immer bleiben wird. Selbst eher wortkarg, ließ er Treffer sprechen, die ihn für alle Zeiten unvergesslich machen sollten.
Nun ist der viel betitelte „Bomber der Nation“ mit 75 gestorben, der, wie Mitte der 2010er-Jahre bekannt wurde, an Demenz erkrankt war. Die Erinnerung an den Weltklassestürmer bleibt. Gerade in seiner Heimatstadt Nördlingen gibt es noch viele von Müllers ehemaligen Weggefährten.

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