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Hauptsache weiter

Hauptsache weiter: Das dürfte das Fazit der ersten Pokalpartie des FC Augsburg beim Greifswalder FC aus der Oberliga Nord sein, das der Bundesligist nach anfänglichen Problemen mit 4:2 gewann (1:1).
Unfreiwilliger „Sieger“ des Spieltages war der FCA zumindest in der Kategorie „Erstes Gegentor“: Schon in der zweiten Spielminute ließ Greifwalds Neuzugang Lukas Knechtel Augsburgs Leihe-Rückkehrer Frederik Winther schlecht aussehen und schob den Ball an Keeper Rafal Gikiewicz vorbei.
Den postwendenden Ausgleich (6.) von Florian Niederlechner verhinderte dessen Abseitsposition. Die Stimmung bei den Schulter an Schulter sitzenden Zuschauern in der Ostsee-Stadt war prächtig.
In der Folgezeit setzte der FCA seine Vier-Ligen-Überlegenheit um und schnürte den Oberligisten mehr und mehr in dessen Hälfte ein. Zählbares blieb aber zunächst aus. Verwunderlich, dass der Bundesligist selbst gegen den Fünftligisten nicht mehr aus seinen (insgesamt 15) Ecken machen konnte. Das ändert sich dann in Minute 42., als besagter Winther im Nachgang der fünften Ecke und einiger Schaltsekunden zupackte und den Ball aus fünf Metern in die Maschen haute. Die Augsburger Führung vergab unmittelbar anschließend Alfred Finnbogason.
Nach der Pause das gleiche – und allgemein erwartete – Bild: Die Profis aus dem Süden machten weiter Ernst, was nahezu unweigerlich zur fälligen Führung führte. Florian Niederlechner schob den Ball zum 2:1 ein (52.). Immer wieder war es Andre Hahn, der das Augsburger Spiel vorantrieb.
Dann nach gut einer Stunde schien der Drops gelutscht: Fredrik Jensen besorgte das mutmaßlich beruhigende 3:1 für den überlegenen Bundesligisten, das Zuspiel kam vom zuvor eingewechselten Michael Gregoritsch.
Aber denkste! Diesmal waren es die Greifswalder, die postwendend zurückschlugen und wieder auf 2:3 herankamen, Torschütze war Velimir Jovanovic. Torwart Gikiewicz wollte, aber konnte den Ball nicht festhalten. Mit der immer wieder zu beobachtenden Auswirkung: Eine Mannschaft, die eigentlich schon geschlagen schien, bekommt mit Hilfe der heimischen Fans die dritte Luft.
Und plötzlich war wieder Zittern angesagt. Bis Niklas Dorsch und Hahn in der 80. Minute zeigten, wie schnell und einfach es gehen kann: Ersterer schickte den Ex-Nationalspieler, der den immer wieder toll haltenden Greifswalder Torhüter Adam Marczuk überlegt zum 4:2 überlupfte – ein Ergebnis, das nicht mehr in Gefahr geriet.

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