Anzeige
HomeSportWie geht es weiter?

Wie geht es weiter?

Die Augsburger Panther

Die Augsburger Panther und offene Fragen vor der Saison

 

Die Augsburger Eishockey- Panther stehen vor einer richtungsweisenden Saison. Da die Deutsche Eishockey-Liga im September mit 15 Teams an den Start geht und in der darauffolgenden
Spielzeit wieder auf 14 reduziert werden soll, können zwei Eishockey-Clubs absteigen – zwei deshalb, weil erstmals seit Jahren auch wieder ein sportlicher Wechsel zwischen den Ligen möglich
wird. Deshalb ist das oberste Ziel von Geschäftsführer Lothar Sigl und den Panthern, mindestens den 13. Platz zu erreichen, um weiter im Oberhaus zu bleiben.
Wie die neue Spielzeit allerdings aus Sicht der Zuschauer* innen aussehen wird, ist noch größtenteils unklar. Die aktuelle Verordnung sieht vor, dass in geschlossenen Gebäuden maximal
eine Zahl von 1000 Fans sein dürfen, Geimpfte, Genesene und Getestete eingeschlossen. Um den Druck auf die Politik zu erhöhen und im Sinne ihrer Sportarten mehr Zuschauerkapazitäten zu
ermöglichen, haben sich mehrere bayerische Indoorsportvereine zusammengeschlossen. Darunter sind neben Handball- und Basketballclubs auch Eishockeyvereine u. a. die Augsburger Panther
vertreten. Die Interessengemeinschaft „Indoor-Teamsport-Bayern“ fordert: „dass die geimpften, genesenen und verantwortlich getesteten Zuschauer künftig bei Spielen der bayerischen Hallen-
Team-Sportarten nicht mehr beschränkt werden. Auch ein starres Festhalten an 7-Tages-Inzidenzen darf nicht mehr maßgeblich für die Zuschauerzahl sein.“
Es sei Zeit, „rechtsstaatliche Regelungen für das künftige Leben mit Corona auch im Indoor- Profi teamsport im Freistaat zu finden, um nicht ohne Not unsere bayerischen Vereine massiv
im nationalen und internationalen Vergleich zu benachteiligen.“ Dieses Vorgehen begründen sie damit, dass von Geimpften, Genesenen sowie getesteten Zuschauer*innen „keine relevante
Viruslast“ in die Luft übergehe und Beschränkungen deshalb nicht erforderlich seien. Ob die Interessengemeinschaft mit ihrem Appell Anklang bei der Landesregierung findet, bleibt abzuwarten. In jedem Fall würden weniger Zuschauerbeschränkungen und somit mehr verkaufte Tickets auch zu höheren Gehältern der Augsburger Spieler führen, die in ihren Verträgen Zuschauerfrequenz-
bedingte Boni einstreichen würden. Apropos Spieler: Der Kader der Panther ist mittlerweile gut gefüllt, aufgrund der – wegen der 15 Teams – etwas längeren Saison soll aber noch ein
Angreifer nach Augsburg gelotst werden. „Wir haben ein anstrengendes Programm mit vier zusätzlichen Spielen gegen Bietigheim. Dafür benötigen wir Tiefe im Kader“, so Sigl.

FOLLOW US ON: