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Plärrer 2021

Plärrer-Familienpark läuft insgesamt an neun Wochenenden

Es ist der Blickfang am Plärrer – das Riesenrad. Und gerade weil die Traditions-Veranstaltung als Familienpark (ohne Festzelte) konzipiert wurde, ist das fast 50 Meter hohe Rund mit 36 verglasten, geschlossenen Gondeln eine Sensation.
Augsburg ist nämlich eine der ersten Stationen des nagelneuen Riesenrades, dessen Herstellung rund 4,5 Millionen Euro gekostet hat. Nicht nur beim Blick von oben wird schnell klar: Der Vergnügungspark, der bis Mitte September jeweils von Donnerstag bis Sonntag nachmittags und abends geöffnet ist, bietet insgesamt eine bunte Vielfalt an Fahr-, Spaß- und Geschicklichkeitsgeschäften, Imbiss- und Getränkestationen, die kaum Wünsche offen lassen. Und das Wichtigste: Der Eintritt ist frei.
Allerdings muss man sich Corona-bedingt am einzigen Zugang in der Langemantelstraße registrieren, um die 57 Attraktionen besuchen zu können. Maskenpflicht herrscht nur am Eingang und in manchen Fahrgeschäften. Hygiene wird dennoch groß geschrieben. So gibt es jede Menge Desinfektions-Spender.
Zugelassen sind gleichzeitig maximal 1500 Personen am Platz. Wer sicher gehen will, dass er reinkommt, kann sich im Internet unter augsburger-plärrer.de informieren, wo eine Ampel anzeigt, wie der Zulauf gerade ist. Steht sie auf Rot drohen eventuell Wartezeiten.
Die Schausteller, die sich wie die Vorsitzenden Josef Diebold und Bruno Noli immer wieder betonen, wollen sich peinlichst genau an die Vorschriften halten. Sie hoffen aber im Lauf der Wochen auf weitere Lockerungen, also etwa auch ein höheres Besucherkontingent. Wirtschaftsreferent Wolfgang Hübschle kann und will hier noch keine Zusagen machen. Zur Plärrerpark-Eröffnung musste er zwar auf einen Fassanstich verzichten, dafür durchschnitt er unter Blasmusikklängen ein rotes Band – immerhin. Und beim kleinen Promirundgang u.a. mit Ex-Ordnungsreferent Dirk Wurm, Noch-Marktamtschef Werner Kaufmann (er feiert gerade seinen Resturlaub ab, um dann den Ruhestand anzutreten), einigen Königstreuen mit „Dada“ Aichmeyer und Anton Steinböck sowie einer Handvoll Stadträten, darunter aus Oberhausen Thomas Lidel, gab es auch ein erstes Freibierchen.
Der Plärrer „light“ bietet auch abgespeckt zahlreiche Attraktionen: Allein sechs speziell auf Kids zugeschnittene Karussells und Jumping-Anlagen sind vor Ort, ebenso Spielgeschäfte, kleine Biergärten (Achtung: Es gibt keine Spirituosen) und auch sonst ein vielfältiges kulinarisches Angebot von süß bis deftig. Weithin sichtbar sind neben dem Riesenrad andere Hochfahrgeschäfte und rasante Karussells, die nicht selten von den Fahrgästen auch etwas Mut fordern. Zum Beispiel, wenn man sich in „The King“ wagt oder im „Best XXL“ durch die Luft schleudert.
Apropos Schleudern: Das kann man jetzt auch im Autoscooter mit sogenanntem „Drift“, also ein Extraschleuder-Erlebnis – laut Betreiber Noli wohl die erste echte Innovation nach Jahrzehnten für dieses traditionsreiche Fahrgeschäft. Altbekannt, aber immer wieder gut, sind zudem die Geistertour „Fahrt zur Hölle“ und die Achterbahn „Wilde Maus“.

 

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