PSD Bank München – Palus schaut aufs Geld
PSD Bank München – Palus schaut aufs Geld

Palus schaut aufs Geld und wir schauen mit. Wie würde Thomas Palus, Vorstand der PSD Bank München mit Sitz in Augsburg, Finanzentscheidungen treffen, wenn es sein Geld wäre? Das wollen wir für Sie wissen. Und deswegen beantwortet uns Palus ab sofort in dieser Rubrik Ihre persönlichen Fragen zu Finanzthemen aus seiner ganz persönlichen Sicht. Unter info@augsburgjournal.de können Sie uns Ihre Fragen schicken und wir werden mit Thomas Palus darüber sprechen. Diesmal wollten viele Leser mehr über das Spendenengagement der PSD Bank wissen.

AUGSBURG JOURNAL:  Thomas, die PSD Bank München hat auch 2025 wieder kräftig gespendet. Was bedeutet dir dieses soziale Engagement persönlich?

Thomas Palus: Sehr viel. Für mich ist soziales Engagement kein Zusatz, sondern ein fester Teil unserer genossenschaftlichen DNA. Wenn ich sehe, wie durch unsere Spenden konkrete Hilfe entsteht, dann berührt mich das jedes Mal aufs Neue. 2025 konnten wir ein Spendenbudget von insgesamt 270.000 Euro vergeben – an knapp 70 Organisationen in unserem Geschäftsgebiet. Das ist beeindruckend. Und das Schönste daran ist: Dieses Geld stammt zu einem großen Teil aus den Zweckerträgen des PSD Gewinnsparens – also direkt von unseren Kundinnen und Kunden. Sie alle sind Teil dieses sozialen Netzwerks.

Thomas Palus: Kinder sind unsere Zukunft

AJ: Eine der größten Spenden ging an den Kinderschutzbund Augsburg. Warum gerade dieses Projekt?

TP: Kinder sind unsere Zukunft – und gleichzeitig die Schwächsten in unserer Gesellschaft. Der Kinderschutzbund Kreisverband Augsburg leistet mit seinem Familienstützpunkt K.I.D.S. unglaublich wertvolle Arbeit: Beratung für Eltern, Bildungsangebote, Spielgruppen, Familientreffs. Das ist gelebte Prävention. Unsere 10.000 Euro Spende hilft ganz konkret: Neue Tische, Stühle, Spielmaterialien. Dinge, die für viele selbstverständlich sind – für diese Arbeit aber essenziell. Und genau das ist für mich soziales Engagement: nicht abstrakt, sondern greifbar.

Über eine halbe Million Menschen in Deutschland haben kein festes Zuhause.

AJ: Auch die Wärmestube in Augsburg wird von euch unterstützt.

TP: Ja, Wohnungslosigkeit ist kein Randthema. Über eine halbe Million Menschen in Deutschland haben kein festes Zuhause. Hinter jeder Zahl steckt ein Schicksal. Die Wärmestube ist ein Ort der Würde: warmes Essen, Kleidung, Duschen, Gespräche, Beratung. Unsere 10.000 Euro Spende fließt in die Sanierung der Duschen und Toiletten. Das klingt vielleicht unspektakulär – ist für die Menschen dort aber enorm wichtig. Man darf nie vergessen: Würde beginnt bei den kleinen Dingen.

AJ: Auch die Schwabenhilfe Augsburg wurde bedacht. Was begeistert dich an diesem Projekt besonders?

TP: Dass hier Fans des FC Augsburg und der Augsburger Panther gemeinsam helfen – das ist einfach großartig. Seit 2022 bündeln sie über die Schwabenhilfe Augsburg ihr soziales Engagement. Unsere Mitglieder haben entschieden, dieses Projekt mit 10.000 Euro zu unterstützen. Das zeigt: Zusammenhalt funktioniert nicht nur im Stadion – sondern vor allem im echten Leben.

Wir haben pro Kilometer 100 Euro gespendet – also 15.000 Euro direkt im Ziel übergeben

AJ: Zum Jahresende 2025 gab es noch den großen RT1-Spendenlauf…

TP: Ja – und der war einfach überwältigend! Ramona Schwab und Rolf Störmann sind 150 Kilometer durch das Sendegebiet gewandert, um Spenden für die Kartei der Not zu sammeln. Wir haben pro Kilometer 100 Euro gespendet – also 15.000 Euro direkt im Ziel übergeben. Und weil das Jahr damit noch nicht genug Gutes gesehen hatte, kamen bei der Aktion „RT1 Weihnachtsträume“ nochmal 10.000 Euro dazu. Insgesamt also 25.000 Euro für Menschen in Not. Das macht mich sehr stolz.

AJ: Was wünschst du dir für 2026?

TP: Dass wir wieder viele neue Initiativen kennenlernen dürfen! Sportvereine, Tierschutz, Selbsthilfegruppen, Förderzentren – das Engagement in unserer Region ist beeindruckend. Ohne diese Menschen würde so vieles fehlen. Mein Wunsch ist ganz klar: Machen Sie mit! Wenn Sie ein Projekt kennen, das Unterstützung braucht – stellen Sie es uns vor. Gemeinsam können wir unglaublich viel bewegen.

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