-1 C
Augsburg
Dienstag, 20. Januar 2026

Warum die Geissens Augsburg lieben

Must read

Die Augsburger lieben die Geissens – und die Geissens lieben die Augsburger“, so schön fasst es Carmen Geiss (60) zusammen, während sie noch von ihrer Hairstylistin für den Termin beim großen Immokongress-Auftritt frisiert wird. Ehemann Robert (61), der dank seiner Gattin vor allem als „Roooooobert“ längst Kultstatus erreicht hat, kann in ihrer Suite im Hotel Maximilians nur beipflichten: „Schon bei einem Besuch im Jahr 2013 war die Hölle los“, erinnert er sich lachend. Bei Koffer Kopf war das damals – eine Autogrammstunde. Und die Annastraße musste deshalb sogar gesperrt werden.

Diesmal kam das Promi-Couple auf Einladung von Augsburgs Immo-König Max Wolf (47), der mit seinem Kongress zwei Tage lang den Kongress am Park bespielte. Dass als Highlight zum Schluss diesmal die Geissens auftraten, hatte sich freilich rumgesprochen. Egal ob Hotellobby oder Restaurant – die Augsburger Fans feiern ihre TV-Helden. „Ein paar Dutzend Fotos sind immer drin“, kommentiert Robert gelassen. Wohl wissend, dass diese Popularität ihren Erfolg ausmacht. „Dadurch, dass wir nicht permanent in Deutschland sind, ist das für uns immer ein bisschen Ausnahme“, erklärt Robert.

Wenn wir eine Rolle spielen würden, hätten wir beide schon einen Oscar

Seit mittlerweile 15 Jahren gewähren die Geissens Einblicke in ihr Leben – jeden Montag zur besten Sendezeit. Und noch immer begegnet ihnen dieselbe Frage: Spielt ihr eine Rolle? Carmen und Robert reagieren darauf mit Humor. „Wenn wir eine Rolle spielen würden, hätten wir beide schon einen Oscar“, witzelt Robert. Carmen ergänzt: Schauspieler seien sie sicher nicht. Was man sehe, sei ihr echtes Leben – verdichtet, geschnitten, aber authentisch. Vermutlich ihr Erfolgsgeheimnis.

Offen wie ihr Leben im Fernsehen ist auch Carmens Umgang mit dem Thema Schönheit. Mit 60 Jahren spricht sie ohne Scheu über Eingriffe. „Jeder sollte machen, was er für sich richtig hält“, sagt sie. Auch das Alter verliert bei den Geissens seinen Schrecken. Robert nimmt es pragmatisch: „Shit happens.“ Carmen formuliert es selbstbewusster: „Man ist so alt, wie man sich fühlt – und ich fühle mich bei Weitem nicht wie 60.“

So glamourös sie im Fernsehen rüberkommen, so leger schätzen es die Kölner privat: „Ganz ohne Make-up, im Jogginganzug oder Pyjama“, schwärmt Carmen. Und auf Kölsch fügt Robert hinzu: „Dat janze natürlisch in de Pantoffel!“ Geschaut wird jeden Montag die eigene Serie – und auch mal Netflix.

Eine Gemeinsamkeit von Köln und Augsburg haben sie entdeckt: Die Fernsehfolgen der Augsburger Puppenkiste waren fester Bestandteil ihrer beider Jugend. Robert: „Da gab’s doch das Urmel, stimmt’s?“ Carmen zieht gleich eine Parallele zur Heimat: „In Köln gibt es das berühmte Hänneschen-Puppentheater – mit den Kultfiguren Tünnes und Schäl. Da haben wir doch wirklich was gemeinsam.“
Nicht nur deshalb dürfte ein Wiedersehen vorprogrammiert sein. „Wenn wir immer so herzlich empfangen werden, müssen wir wiederkommen“, sagen die Geissens zum Abschied. Augsburg dürfte sie beim Wort nehmen.

Lesen Sie auch: 20. Jubiläum ROTARY Club Augsburg-Renaissancestadt: Ideal der Freundschaft

KEINE AUSGABE MEHR VERPASSEN

Erfahren Sie als Erster, wenn unser neues Magazin veröffentlicht wird – exklusiv vor allen Anderen!

Vorheriger Artikel
- Advertisement -spot_img

More articles

- Advertisement -spot_img

Latest article