Langsam wird es ernst für Dajana Eitberger. Die Anzüge sind schon da, viele Einzelheiten sind schon besprochen, die Einkleidung erfolgt. Alles ist angerichtet für das letzte große Event ihrer Karriere, die Olympischen Spiele in Mailand Cortina. Am 5. Februar beginnt das Mega-Event, sechs Tage später stehen die zwei Läufe im Doppelsitzer beim Rennrodeln auf dem Plan. Die Disziplin ist zum ersten Mal olympisch, nur ein Team darf pro Nation antreten. Die Erwartungshaltung vom Verband ist daher entsprechend hoch, wie die 35-Jährige im Gespräch mit dem Augsburg Journal erzählt.
Draußen ist es kalt, die Temperaturen liegen um oder unterhalb des Gefrierpunkts. Während andere frieren, sind es für Eitberger „ideale Bedingungen“ für das, was auf sie in wenigen Tagen in Italien erwartet. Dort möchte die Wahl-Augsburgerin Geschichte schreiben, der Weg dorthin war allerdings alles andere als ein Selbstläufer, um ihre Olympianominierung gab es Diskussionen.







