Es hatte sich in den vergangenen Tagen bereits angedeutet, nun ist es soweit, der FC Augsburg hat einen neuen Präsidenten: es ist Markus Krapf, der zwischen 2002 bis 2006 bereits als Geschäftsführer für den FCA tätig war. Außerdem ist Krapf der Eigentümer der 11er.Fußball.Kultur.Kneipe sowie stellvertretender Chefredakteur des Magazins „Neue Szene“.

„Eine Wahnsinns-Chance, nicht nur für mich, sondern auch für den FC Augsburg“ – So bezeichnet Markus Krapf seinen Antritt als neuer FCA-Präsident. Da dürfte nach dem Rückktritt von Klaus Hofmann einiges an Arbeit auf den 50-jährigen Augsburger zukommen. Als Vorbild bezeichnet Krapf den Ex-Präsidenten und Förderer Walther Seinsch von dem er viel gelernt habe. Deshalb möchte er eine offenere, transparentere Kommunikation praktizieren und lädt im ersten Schritt dazu in der kommenden Woche alle Mitglieder zu einem Kennenlernen in der WWK-Arena ein. „Ich möchte, dass keiner das Gefühl hat, dass man was zu verbergen hat“, geht Krapf das viel kritisierte Thema Kommunikation offen an.

Anzeige

Markus Krapf: „Ich möchte für Vielfalt stehen, nicht für Alleinherrschertum“

Unter Markus Krapf soll sich nicht nur die Kommunikation, sondern auch die Nachwuchsarbeit verbessern. Auch die Frauenabteilung, die aktuell „noch eine stiefmütterliche Rolle spielt“, soll laut Krapf in Zukunft mehr Beachtung erfahren. Anders als es Walther Seinsch oder Klaus Hofmann waren, ist der neue FCA-Präsident keiner, der neben seiner Tätigkeit als Präsident auch noch der Investor und Geldgeber des Vereins ist. Das betont er im vereinsinternen Interview auch selbst: „Ich bin nicht der Präsident, der Geld mitbringt, ich bin der Präsident, der die Mitglieder vertritt.“ Seine Jobs im 11er sowie der neuen Szene will er weiterführen, um nah an den Fans und der Stadt dranzubleiben.

Thomas Müller, Aufsichtsratsvorsitzender des FCA begründet die Entscheidung für Markus Krapf folgendermaßen: „Wir freuen uns, dass wir Markus Krapf für das ehrenamtliche Engagement als Präsident für unseren FCA gewinnen konnten. Es war uns wichtig, jemanden zu finden, der in Augsburg verwurzelt, eine starke Persönlichkeit und mit dem FCA eng verbunden ist. Wir haben in ihm unsere Wunschlösung für die zukünftige Ausrichtung des Vereins gefunden.

Ähnlich sieht es auch Gerhard Wiedemann der stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende: „Markus Krapf zeichnet neben seiner Verbundenheit zum FCA auch eine beruflich erfolgreiche Vergangenheit beim FC Augsburg aus und vereint Kommunikationsfähigkeit sowie soziale Kompetenz. Daher sind wir überzeugt, mit ihm genau den richtigen Präsidenten für die Interessen unserer Mitglieder gefunden zu haben.

Der erste Austausch mit den Mitgliedern wird am Dienstag, den 13. September, ab 18.30 Uhr im LEW Business Club stattfinden.

Anzeige