Intendant André Bücker begrüßte Natalie Böch-Németh und István Németh.

Die Premiere des Musicals „Kiss me Kate“ auf der Freilichtbühne Augsburg war nahezu ausverkauft. Das Publikum war bestens gestimmt. Man freute sich, endlich wieder ohne Einschränkungen das allseits beliebte Ambiente einer der größten Freilichtbühnen Süddeutschlands erleben zu können. Marion Buk-Kluger hat nachgefragt, wie es den Zuschauern gefallen hat:

Christine und Bertram Rapp.
Christine und Patentanwalt Bertram Rapp:
„Ein in merkwürdiger Weise aus der Zeit gefallenes Musical, welches seine Kraft aus den ineinandergreifenden Erzählebenen erfährt. Alle Sparten des Staatstheaters haben geglänzt, das Orchester fulminant, ein entzückendes Ballett und hochklassige, zu Anfang allerdings noch nicht einheitlich disponierte Protagonisten. Was fehlte, das waren überraschende Effekte und Ideen. Alles in allem hat die Freilichtbühne aber wieder gehalten, was man sich von ihr versprochen hat. Ein durchaus unterhaltsamer Abend.“
Florian Winkler-Ohm und Thomas Schwarz

Florian Winkler-Ohm und Thomas Schwarz (re.) aus Berlin:

Anzeige

„Das war für uns ein kultureller Junggesellen-Abschied, da wir in zehn Tagen heiraten. Klaus Seiffert, der „Kiss me Kate“ inszenierte, ist unser Nachbar. Das Musical ist extrem gut gelungen. Es ist ein hoch emanzipatorisches Stück –  mutig in der heutigen Zeit so eine Form der Kraft der Frau zu zeigen… Man fragt sich am Ende schon, wer hat denn jetzt wen besiegt, das finden wir toll.“

Leo Dietz und Mara Gabrielli.

Leo Dietz, Stadtrat und Gastronom:

„Es hat mir sehr gut gefallen. Ich weiß nicht, ob die Leistung der ganzen Premiere oder das Wetter besser war. Ich kann mich nicht entscheiden. Aber alles zusammen war perfekt und rund heute.“

Horst Thieme, Augsburger Smart City-Manager, und Annett Thieme.

Horst Thieme: „Ich fand es sehr lustig wie mit popkulturellen Elementen die 1950er-Jahre-Texte ironisiert worden sind. Das hat man durchs Bühnenbild und die Art der teilweise satirischen Performance sehr gut gebrochen.“

Annett Thieme: „Ich fand es schauspielerisch nicht ganz so gut, aber tatsächlich hat das musikalische und tänzerische Agieren dies wieder wettgemacht. Das war jedes Mal super, hatte sehr viele Höhen.“

Intendant André Bücker begrüßte Natalie Böck-Németh und István Németh.

Natalie Böck-Németh und István Németh vom Ballettstudio DanceCenter No1:

„Dieser Abend hat uns „von der Muse geküsst“. Wieder ein Bilderbuch-Sommerabend in einer vollbesetzten Freilichtbühne. Mit einem brillanten Orchester und hervorragenden Ballettszenen hat uns der nostalgische Klassiker sehr beschwingt. Zwischen on und off Stage gab es viel Spielfreude. Besonders herausragend fanden wie die Bianca (gespielt von Katharina Wollmann).“

Und das meint unsere Kritikerin Marion Buk-Kluger

SZ, BR24, AZ: Mehr Kritiken zu „Kiss me Kate“

 

 

Anzeige