Fabian Rieder stand gegen Freiburg wieder in der Startelf Foto: Krieger
Fabian Rieder stand gegen Freiburg wieder in der Startelf Foto: Krieger

Zum Ende der englischen Woche zu Jahresbeginn stand für den FC Augsburg das Heimspiel gegen den SC Freiburg auf dem Plan. Nach lediglich 15 Punkten in der Rückrunde erhoffte man sich drei Punkte zum Start in die Rückrunde. Am Ende war es immerhin einer. 5 Erkenntnisse der Partie:

1. Drei Ex-Freiburger in der Startelf des FC Augsburg

Gewisse Rotation hatte Manuel Baum auf der Pressekonferenz vor dem Spiel angekündigt. Diese setzte er auch um. Dabei traf es aber nicht Michael Gregoritsch, der beim 1:1 gegen Union Berlin nach 80 Minuten signalisierte, dass es nicht mehr weitergeht. Stattdessen stand der Stürmer gemeinsam mit Keven Schlotterbeck und zum allerersten Mal Yannik Keitel zwei anderen Ex-Freiburgern zusammen in der Startelf. Auch Han-Noah Massengo und Fabian Rieder durften statt Elvis Rexhbecaj und Anton Kade wieder mitwirken.

2. Claude-Maurice-Hoch hält an

Gegen Union Berlin gelang Alexis Claude-Maurice kurz vor der Halbzeit ein Traumtor zur zwischenzeitlichen Augsburger Führung. Gegen Freiburg ließ der hochbegabte Offensivmann allein in der ersten Hälfte drei gute Chancen verstreichen. Am meisten dürfte er sich über den verpatzten Abschluss in der 7. Minute der Nachspielzeit der ersten Hälfte ärgern, als ihn Kristijan Jakic perfekt bediente, sein Schuss allerdings deutlich links vorbei ging. Deutlich besser machte er es dann kurz nach Wiederanpfiff in einer ähnlichen Situation, als er in der 46. Minute aus etwa 12 Metern die zu diesem Zeitpunkt verdiente Führung besorgte.

3. Baums Halbzeitansprache zündet – aber nicht lange genug

Die Halbzeitansprache von Manuel Baum schien bei seinen Mannen wahre Wunder bewirkt zu haben. In den ersten fünf Minuten nach Wiederanpfiff trafen die Augsburger gleich doppelt. Kurios: Elvis Rexhbecaj, der Torschütze zum 2:0, hätte eigentlich nicht auf dem Feld stehen sollen. Er wurde nur eingewechselt, weil Jakic sich auf dem Weg zurück aufs Feld offenbar muskuläre Probleme plagten. Den Augsburger Anhängern wars egal, sie feierten den Doppelschlag frenetisch. Dass aber auch die Freiburger Doppelschlag können, bewiesen sie kurz darauf, als sie binnen weniger Sekunden von 0:2 auf 2:2 stellten.

4. Kein Grifo-Rekord für den SCF

Ein Treffer fehlt Vincenzo Grifo noch zu seinem 105. Vereinstor für den SC Freiburg. So viele erzielte Nils Petersen in seiner Karriere für den Club. Gegen den FC Augsburg sollte es für den Italiener nicht klappen. Er wurde in der 56. Minute ausgewechselt. Wie sich herausstellen sollte der richtige Schachzug. Yulto Suzuki, der für ihn auf den Platz kam, erzielte in der 60. Minute das Tor zum Anschluss. Nur Sekunden später traf Igor Matanovic erneut nach einer Ecke zum 2:2-Ausgleich.

5. Die nächste verspielte Führung

Nach dem 2:2 gegen den SC Freiburg ist klar: Der FC Augsburg verspielte in dieser Saison bislang 12 Punkte nach eigener Führung – Punkte, die man in der Fuggerstadt dringend braucht. Nach 18 Spielen steht der FCA derzeit bei 16 Punkten. Hochgerechnet auf eine Saison ergibt sich damit die Bilanz eines Absteigers. Die Alarmglocken sollten schrillen.

Lesen Sie auch: Trotz Traumtor Claude-Maurice: FC Augsburg nur Remis gegen Union Berlin

KEINE AUSGABE MEHR VERPASSEN

Erfahren Sie als Erster, wenn unser neues Magazin veröffentlicht wird – exklusiv vor allen Anderen!