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Dienstag, 10. März 2026

Augsburg vor der Stichwahl – Townhall-Debatte und TV-Kandidaten-Duell

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!Breaking News! Die Stadtrats-Wahl ist ausgezählt: hier gibt es das vorläufige Endergebnis !Breaking News!

Augsburg steuert auf ein politisches Finale zu – ein echtes Duell um den Bürgermeistersessel. Amtsinhaberin Eva Weber (CSU) hat im ersten Wahlgang zwar die meisten Stimmen und damit 34 Prozent erhalten, die absolute Mehrheit jedoch klar verfehlt. Damit kommt es nun zum direkten Duell mit SPD-Herausforderer Florian Freund (19,9%). Am Sonntag, 22. März, entscheidet die Stichwahl, ob Eva Weber ihr Amt verteidigen kann – oder ob die Fuggerstadt tatsächlich einen politischen Wechsel an der Stadtspitze erlebt.

Mit 37.212 Stimmen erhielt Weber die meisten Stimmen vor Florian Freund (SPD, 21.834).

Auf den weiteren Plätzen landeten Martina Wild (Bündnis 90/Die Grünen) mit 16,4 Prozent sowie Andreas Jurca (AfD) mit 12,4 Prozent. Hannes Aigner (Freie Wähler) kommt auf 6,6 Prozent. Weitere Stimmen entfallen auf Iris Steiner (FDP / Pro Augsburg), Elisabeth Wiesholler (Die Linke), Bruno Marcon (Augsburg in Bürgerhand), Lisa McQueen (Die PARTEI) sowie Roland Wegner (V-Partei). Insgesamt wurden 109.569 gültige Stimmen abgegeben.

Die Auswertung der Stadtbezirke zeigt deutliche regionale Unterschiede im Wahlverhalten.

Amtsinhaberin Eva Weber (CSU) erzielte ihr stärkstes Ergebnis im Stadtteil Bergheim (44,9 %). Auch in mehreren westlichen Stadtteilen lag sie deutlich über ihrem stadtweiten Durchschnitt. Florian Freund (SPD) schnitt besonders stark in Göggingen-Nordwest (26,6 %) ab und erzielte auch in weiteren dicht besiedelten Stadtteilen überdurchschnittliche Werte. Martina Wild (Grüne) konnte vor allem in innenstadtnahen Quartieren punkten – etwa im Lechviertel und östlichen Ulrichsviertel (29,3 %).
Ein besonders starkes Ergebnis erreichte Andreas Jurca (AfD) im Stadtbezirk Oberhausen-Nord (28,2 %), wo er deutlich über seinem gesamtstädtischen Ergebnis lag.

Lange Gesichter bei den Ergebnissen (von links): Sieglinde Wisniewski, Regina Stuber-Schneider (FW), Michael Egger (SPD), Bernd Kränzle (CSU), Bernd Zitzelsberger (CSU).

Der Kandidat der Freien Wähler, Hannes Aigner, erzielte sein bestes Resultat in Hochzoll-Süd (9,9 %) und lag damit dort über seinem stadtweiten Durchschnitt.

Townhall-Debatte mit „Freund & Friends“: SPD-Herausforderer und seine Unterstützer stehen AugsBürgern Rede und Antwort

Nach der Wahl ist vor der Wahl – zumindest für die beiden Augsburger OB-Kandidaten Eva Weber (CSU) und Herausforderer Florian Freund (SPD).

Während der lokale TV-Sender a.tv am Sonntagabend ein Fernseh-Duell der beiden OB-Aspiranten live zeigt (20.30 Uhr), geht die SPD als Herausforderin zusätzlich noch eigene Wege: In einer sogenannten „Townhall“-Debatte möchte Florian Freund am Freitag, 13. März, ab 20 Uhr (Einlass ab 19.30 Uhr), im Moritzsaal (Moritzplatz 5) Bürgerinnen und Bürgern Rede und Antwort stehen.

Im Beisein zahlreicher Unterstützer – wie Mitgliedern der Vereinigungen WSA, ÖDP, GenerationAux und Volt – will er vor Publikum seine Qualitäten als möglicher OB präsentieren. Freund: „Ich freue mich auf diesen Abend und den ehrlichen Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern, so wie bereits in den letzten Monaten meines Wahlkampfs, als ich an die tausend Bürgergespräche führen durfte. Besonders freut mich auch, dass Gruppierungen und Parteien, die meine Kandidatur unterstützen und gemeinsam mit mir für die Augsburg-Wende kämpfen, dabei sein werden, um diese Debatte zu bereichern.“ Fragen können direkt vor der Veranstaltung formuliert und direkt dem OB-Kandidaten gestellt werden.

Thematisch soll es von der Stadtentwicklung über die Wirtschaft bis hin zu Mobilität, Sicherheit, Kultur und Lebensqualität gehen.
Der Eintritt ist kostenfrei. Aufgrund der begrenzten Plätze ist jedoch eine vorherige Ticketbuchung erforderlich.

Unser Verlag ist der Medienpartner der Veranstaltung. Die Moderation übernehmen Anja Marks-Schilffarth und Marc Kampmann (Chefredaktion).

Tickets sind ab Dienstag, 10. März, ab 9 Uhr online erhältlich unter: Veranstaltungen und Tickets – OB-Stichwahl Augsburg 2026

So hat Augsburg gewählt: CSU bleibt stärkste Kraft – AfD legt massiv zu

Nach den vorläufigen Ergebnissen der sogenannten Trendwahl zur Augsburger Stadtratswahl bleibt die CSU mit 25,8 Prozent stärkste Kraft im Rathaus. Dahinter folgen die Grünen mit 17,2 Prozent, die AfD mit 14,4 Prozent und die SPD mit 13,8 Prozent.
Weitere Stimmen entfallen auf Die Linke (7,6 Prozent), die Freien Wähler (6,4 Prozent), Generation AUX (4,3 Prozent), Volt (2,3 Prozent), Augsburg in Bürgerhand (1,9 Prozent), FDP/Pro Augsburg (1,9 Prozent), ÖDP (1,4 Prozent), Die PARTEI (1,3 Prozent), WSA (0,8 Prozent) sowie die V-Partei³ (0,8 Prozent).

Auffällig ist vor allem das Ergebnis der AfD, die im Vergleich zur Stadtratswahl 2020 deutlich zulegt und nun in mehreren Stadtteilen besonders stark abschneidet. So erreicht sie etwa in Oberhausen-Nord, Oberhausen-Süd, Lechhausen und im Bärenkeller überdurchschnittliche Ergebnisse.

Bei der Trendwahl werden zunächst nur unveränderte und kumulierte Stimmzettel berücksichtigt. Das endgültige Ergebnis kann sich durch das spätere Auszählen der panaschierten Stimmen noch verändern.

Hier gibt es auf augsburg.de die aktuellsten Wahlergebnisse: Stadtratswahl 2026 in Stadt Augsburg

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