Trauer, Hilfsaktionen und schlimme Erinnerungen

Putins brutaler Krieg in der Ukraine tobt jetzt schon seit Wochen. Die Welt ist erschüttert, vor allem wegen der vielen 1000 sinnlosen Todesopfer, aber auch angesichts des unermesslichen Leids, das unschuldige Menschen in der Ukraine ertragen müssen. Überwältigend ist unterdessen die Welle der Hilfsbereitschaft – auch in Augsburg, wo inzwischen auch Flüchtlinge empfangen wurden. Auf den kommenden Seiten fassen wir (ohne Anspruch auf Vollständigkeit) viele Aspekte dieses unmenschlichen Kriegs zusammen, lassen Betroffene und deren Angehörige zu Wort kommen und berichten über Hilfsaktionen (siehe auch die jeweils linke Spalte). Im Mittelpunkt steht die Reportage über einen Hilfskonvoi aus Augsburg, der notwendige Güter an die Grenze geliefert hat und von dort Flüchtlinge mitnahm. Nicht zuletzt erinnern wir an die verheerende Augsburger Bombennacht von 1944 sowie frühere Augsburger Schlachten und lassen eine Zeitzeugin zu Wort kommen, die sich an den Krieg und die mühsame Nachkriegszeit in provisorische Baracken erinnert.

Ukraine-Hilfe ganz konkret

Vier Tage im Zeichen humanitärer Hilfe

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Vor der Abfahrt: Die Hilfstruppe aus Augsburg

17  Helfer*innen aus Stadt und Region, zwei Transporter und zwei Doppeldeckerbusse mit Hilfsgütern (Medizin, Kleidung, Lebensmittel und 20 Generatoren) auf dem Weg an die rumänisch-ukrainische Grenze, wo man Flüchtende aufnimmt: „Ukraine Hilfe – ganz konkret“. Unter diesem Motto steht eine Hilfsaktion, in die mehr als 60.000 Euro geflossen sind – eine Tour von vielen. Diese hat AJ-Reporterin Marion Buk-Kluger begleitet. Sie schildert den Ablauf, aber auch ihre persönlichen Empfindungen („kursive Zitate“) dieser anstrengenden und immer wieder auch bedrückenden Reise.

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