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Sonntag, 01. März 2026

FC Augsburg: Im 500. Spiel der 150. Sieg

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Das 500. Spiel in der Bundesliga, dazu ein Spezial-Fugger-Trikot, eine kleine Siegesserie im Rücken, ausverkauftes Haus und fast frühlingshafte Temperaturen – es war alles gerichtet für einen tollen Fußballabend zum Auftakt des 24. Bundesligaspieltags des FC Augsburg gegen den FC Köln. Die Kicker vom Rhein erwiesen sich als gute Gäste und ließen die Punkte in Augsburg. Torschützen für den FC Augsburg war Ribeiro (55.) und Claude- Maurice (95.).

FCA-Trainer Manuel Baum nahm gegenüber dem Wolfsburg-Spiel lediglich eine Veränderung in der Startelf vor. Für Dimitris Giannoulis, den der Knöchel zwickte, lief Fabian Rieder auf. Das Tor hütete Finn Dahmen, die Abwehrreihe bildeten Noahkai Banks, Keven Schlotterbeck, davor standen Cedric Zesiger, Robin Fellhauer, Han-Noah Massengo, Kristijan Jakic und Rieder.

Die Augsburger Offensive bildeten Mert Kömür, Alexis Claude-Maurice und Rodrigo Ribeiro. Und diese Offensive machte von Anfang an mächtig Alarm. Minutenlang konnten sich die Kölner kaum aus ihrer Hälfte befreien. Nach einer halben Stunde hatte sich das Blatt gewendet, drückten die Kölner den FCA in die eigene Hälfte zurück.

Nach 37 Minuten musste sich Dahmen mächtig strecken, um einen Ball von Eric Martel noch an die Latte zu lenken. Postwendend kam der FCA kurz vor der Pause zu seinen bis dahin besten Chancen. Schüssen von Ribeiro, Kömür und Rieder fehlte aber die letzte Präzision. Das änderte sich nach dem Pausentee, als in Minute 55 Ribeiro eine scharfe Hereingabe von Banks fünf Meter vor dem Kölner Tor in selbiges lenkte – mit der Hacke.

FC Augsburg: aus 40 Metern ins leere Kölner Tor zum Endstand

Nach gut einer Stunde brachte Köln-Coach Lukas Kwasniok den neuen Sturm-Star in Reihen des „Effzeh“, Said El Mala. Auf der Gegenseite brachte Manuel Baum für den Torschützen Ribeiro Michael Gregoritsch ins Spiel.  Köln ließ nicht locker, es sprang aber nichts Zählbares heraus.

Nach 80 Minuten sorgte Baum für frische Kräfte auf dem Platz, wechselte Marius Wolf, Anton Kade und Elvis Rexhbecaj ein. Positiver Effekt aus Augsburger Sicht: Das Spiel plätscherte dahin, bevor es in der „Overtime“ noch einmal spannend wurde. Zuerst musste Finn Dahmen noch einmal alles zeigen, um seinen Kasten sauber zu halten.

Dann startete Claude-Maurice mit dem Ball im eigenen 16er, ließ den weit aufgerückten FCA-Keeper Marvin Schwäbe hinter sich und schob den Ball aus 40 Metern ins leere Kölner Tor zum Endstand ein. Man muss kein Prophet sein, um vorherzusagen, dass die kommenden Aufgaben für Augsburg in Leipzig, in Dortmund und gegen den VfB Stuttgart schwerer werden dürften.

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