Initativen & Ungewissheit

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Wie steht es um die Fan-Rückkehr?

In weniger als einem Monat beginnt die neue Bundesliga Saison und noch immer ist nicht final geklärt, wie viele Zuschauer*innen künftig wieder in die Stadien dürfen. Stehen in Rest-Deutschland Maximalauslastungen von 50 Prozent im Raum, gedeckelt bei vorerst 25.000 Zuschauern, geht Bayern wohl einen Extraweg: Die Auslastung soll auf 35 Prozent beschränkt sein.
Für die Allianz Arena, wo der FC Bayern seine Heimspiele austrägt, heißt das maximal 20.000 Fans im Stadion. Für die WWK-Arena würde dies ein Maximum von circa 10.000 Zuschauer*innen bedeuten. Gespräche über das Thema laufen zurzeit zwischen dem FCA und den zuständigen Behörden.
Endgültige Entscheidungen gibt es noch nicht, wären aber im Sinne der Fans zeitnah wünschenswert. Immerhin: wenigstens das Testspiel des FC Augsburg im Trainingslager am Walchsee gegen den FK Qarabag konnte vor ein paar Zuschauer*innen stattfinden.
Ähnlich wie dem Profifußball ergeht es auch dem Eishockeysport, nur dass dort noch mehr Ungewissheit herrscht. Die ausgearbeiteten geltenden Regeln für die Fan-Rückkehr gelten vorerst nur bis zum 11. September.
Die DEL startet am 9. September, die Augsburger Panther bestreiten ihr erstes Heimspiel sogar erst am 17. September. Die Ungewissheit über Ticketverkäufe geht auch mit der Unwägbarkeit der finanziellen Situation einher. Deshalb haben sich viele Vereine zusammengefunden und versuchen als Interessengemeinschaft „Indoor-Teamsport-Bayern“ weiterzukommen. Darunter sind neben Basketball- und Handballvereinen auch einige bayrische Eishockeyclubs vertreten, wie die Nürnberg Ice Tigers, die Straubing Tigers und eben die Augsburger Panther.
Zusammen fordern sie in einem Statement, „dass die geimpften, genesenen und verantwortlich getesteten Zuschauer künftig bei Spielen der bayerischen Hallen-Team-Sportarten nicht mehr beschränkt werden.“ Aktuell sind Indoor-Veranstaltungen noch auf 1000 Zuschauer*innen begrenzt, unabhängig des Impfstatus. Zudem fordern sie die 7-Tages-Inzidenzwerte nicht mehr zur Grundlage der zugelassenen Fan-Anzahl zu machen. Inwieweit dieser Vorschlag bei der Landesregierung Anklang findet, ist offen.