Nach der Wahl ist vor der Wahl – zumindest für die beiden Augsburger OB-Kandidaten Eva Weber (CSU) und Herausforderer Florian Freund (SPD). Zwar liegt die Amtsinhaberin mit 34 Prozent der Stimmen deutlich vor ihrem Mitbewerber, der 19,9 Prozent auf sich vereinen konnte; doch was passiert mit dem „Gefolge“ der übrigen OB-Kandidaten, die nicht zum Zug kamen? Da könnte sich durchaus noch einiges verschieben.
Während der lokale TV-Sender a.tv am Sonntagabend ein Fernseh-Duell der beiden OB-Aspiranten live zeigt (20.30 Uhr), geht die SPD als Herausforderin zusätzlich noch eigene Wege: In einer sogenannten „Townhall“-Debatte möchte Florian Freund am Freitag, 13. März, ab 20 Uhr (Einlass ab 19.30 Uhr), im Moritzsaal (Moritzplatz 5) Bürgerinnen und Bürgern Rede und Antwort stehen.
Im Beisein zahlreicher Unterstützer – wie Mitgliedern der Vereinigungen WSA, ÖDP, GenerationAux und Volt – will er vor Publikum seine Qualitäten als möglicher OB präsentieren. Freund: „Ich freue mich auf diesen Abend und den ehrlichen Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern, so wie bereits in den letzten Monaten meines Wahlkampfs, als ich an die tausend Bürgergespräche führen durfte. Besonders freut mich auch, dass Gruppierungen und Parteien, die meine Kandidatur unterstützen und gemeinsam mit mir für die Augsburg-Wende kämpfen, dabei sein werden, um diese Debatte zu bereichern.“ Fragen können direkt vor der Veranstaltung formuliert und direkt dem OB-Kandidaten gestellt werden.
Thematisch soll es von der Stadtentwicklung über die Wirtschaft bis hin zu Mobilität, Sicherheit, Kultur und Lebensqualität gehen.
Der Eintritt ist kostenfrei. Aufgrund der begrenzten Plätze ist jedoch eine vorherige Ticketbuchung erforderlich.
Unser Verlag ist der Medienpartner der Veranstaltung. Die Moderation übernehmen Anja Marks-Schilffarth und Marc Kampmann (Chefredaktion).
Tickets sind ab Dienstag, 10. März, ab 9 Uhr online erhältlich unter: Veranstaltungen und Tickets – OB-Stichwahl Augsburg 2026
Lesen Sie auch: Online-Krieg im Wahlkampf-Endspurt: Zwischen „Team Weber“ und „Team Freund“ scheppert’s heftig


