Neue Initiative „Augsburger Mitte“ gegen die schwarz-grüne Rathauspolitik?

Als Gerücht machte das Thema nur kurz die Runde. Jetzt scheint es konkret: Die einst umtriebige Bürgervereinigung „Neue Augsburger Mitte“ soll neu belebt werden.
Was damals zur Gründung führte, ist auch heute der Anlass. Es geht um die in den letzten Monaten gewachsene Unzufriedenheit über eine Reihe von Entscheidungen der Rathausregierung. Immer mehr macht sich darüber vor allem in konservativen und liberalen Bürgerkreisen Enttäuschung breit, weil sich die am Wahltag gemachten Erwartungen offenbar nicht erfüllen.
„Es reicht nicht mehr, den Unmut über bestimmte, wenig zukunftsgerechte Maßnahmen in Leserbriefen zu äußern. Es ist Zeit, den Interessen engagierter AugsBürger jeder Couleur wieder eine hörbare Stimme zu geben“, betont der designierte Vorsitzende, Architekt Michael Fäustlin.
Der frühere IHK-Wirtschaftsjunior, Vertreter der Bayerischen Architektenkammer und seit 2010 im Städtebau-Forschungsgremium IP URBAN EUROPE, baut auf eine breite Unterstützer- Gruppe. „Dabei sind aktive und ehemalige CSU-Mitglieder ebenso wie parteineutrale Bürger aus Wirtschaft und Handel. Und was besonders erfreulich ist: Auch jüngere Jahrgänge sind zahlreich vertreten, u.a. namhafte Junior-Chefs, die sich um die Zukunft der als Familienbetriebe geführten City-Geschäfte große Sorgen machen.“
Wie Fäustlin betont, geht es nicht um die Gründung einer neuen Partei. „Ziel unserer Bürgervereinigung ist es, uns als direkt Betroffene konstruktiv und fair in die Stadtpolitik einzumischen – nicht mit Krawall, sondern sachlich und fachlich!“
Ob der Name „Neue Augsburger Mitte“ oder die Aktion unter „Freunde der Innenstadt“ gestartet wird, ist ebenso noch offen wie die Zusammensetzung des Neu-Gründerteams. Ob auch der langjährige Vorsitzende der „Neuen Augsburger Mitte“, Steuerzahlerpräsident Rolf von Hohenhau und der damalige Aufsichtsratsvorsitzende, Rechtsanwalt und Wirtschaftsprüfer Robert Stich, mit von der Partie sind, war bislang nicht zu erfahren. Nach konkreten Streit-Themen gefragt, heißt es deutlich: Augsburgs Verkehrspolitik, die Millionen-Gräber Theater und Bahnhof, Perlach-Sanierung, Boulevard Fuggerstraße, Römisches Museums-Projekt u.v.a.

 

Anzeige

 

 

Anzeige