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Der Knoten ist geplatzt

Niederlechner sei Dank – Erster Saisonsieg für FCA

Immerhin 12.500 Zuschauer*innen erlebten in der dadurch zum ersten Mal in dieser Saison ausverkauften WWK-Arena ein intensives Spiel zwischen dem FC Augsburg und Borussia Mönchengladbach mit wenigen großen Torgelegenheiten auf beiden Seiten, dem besseren Ende aber für die Heimmannschaft.
Aber von Anfang an: In der ersten Halbzeit bekamen die angereisten Fans größtenteils ein chancenarmes Spiel zu sehen, in dem der FCA allerdings den besseren Start erwischte. Durch ein koordiniertes frühes Angriffspressing kam die Mannschaft von Markus Weinzierl immer wieder zu vielversprechenden Ballgewinnen, spielte die sich daraus ergebenden Möglichkeiten aber nicht aus. Mal wurden Pässe in den Rücken der Mitspieler gespielt, mal flogen die Flanken ins nirgendwo oder aber die Verarbeitung beim Zielspieler scheiterte.
Die Gäste taten sich ebenfalls schwer, die letzten Pässe an den Mann zu bringen: Reece Oxford und Jeffrey Gouweleeuw verteidigten über weite Strecken souverän. Die einzig klare Torchance des ersten Durchgangs verbuchten dann aber die Augsburger jedoch nicht aus dem Spiel heraus, sondern nach einem Freistoß. Daniel Caligiuri schlenzte in der 43. Minute das Leder von der linken Seite an allen vorbei direkt an den Pfosten. Der Abpraller wurde nicht mehr gefährlich.
Etwas wacher in die zweite Halbzeit startete die Borussia, die sich in der 50. Minute den vermeintlichen Führungstreffer erspielte. Eine schöne Kombination vollendete der aber im Abseits stehende Alassane Plea. Glück für den FCA, der hierbei nur zugeschaut hatte.
Die Partie blieb auch im weiteren Verlauf von Taktik geprägt und spielte sich hauptsächlich außerhalb der 16-Meterräume beider Mannschaften ab. Bis zur 80. Minute, als doch noch das Tor des Tages fallen sollte. Nach einem weiten Pass auf der rechten Seite war Ruben Vargas auf einmal durch und passte clever zurück auf den völlig freistehenden Florian Niederlechner, der ohne zu zögern den Ball ins rechte untere Eck schweißte: 1:0.
Da der FCA auch in der Folge clever verteidigte und Gladbach nicht mehr zu Chancen kam, stand am Ende der erste Sieg der neuen Saison fest.
Stefan Reuter sprach nach dem Schlusspfiff von „einer kämpferisch starken Leistung“ der Augsburger in einem Spiel „in dem sich beide Gegner weitestgehend neutralisiert haben“. Weinzierl lobte sein Team für die clevere Spielweise: „Wir wussten, wenn wir Chancen bekommen, müssen wir sie nutzen. Das haben wir gemacht.“
Damit belohnen sich die Augsburger nach immer überzeugenderen Leistungen mit dem ersten Saisonsieg und können mit viel Selbstvertrauen in das Auswärtsspiel in Freiburg gehen. Die Mannschaft von Christian Streich ist jedoch noch ungeschlagen. Das verspricht den nächsten Härtetest für die Augsburger, die über die letzten 180 Minuten ohne Gegentor blieben. Ein spannendes Duell mit zwei Vereinen auf Augenhöhe.

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