Nachdem am Mittwochabend Martin Hintereggers Verbindungen zum früheren FPÖ-Gemeinderat Heinrich Sickl, offengelegt wurden, reagierte der Ex-FCA-Profi nun mit einem Statement, in dem er verkündete, die Zusammenarbeit mit Sickl sofort zu beenden.

Mit dem Hinti-Cup wollte Martin Hinteregger in seiner Heimat Kärnten kommende Woche eigentlich ein Hobby-Turnier veranstalten. Wie der freie Journalist Michael Bonvalot aufdeckte, allerdings in enger Zusammenarbeit mit Heinrich Sickl, der in Österreich zu der extremen Rechten gezählt wird. Dem Artikel zufolge soll Sickl enge Verbindungen zu den Identitären unterhalten und bei der Hinti Event GmbH zu einem Drittel beteiligt gewesen sein. Gewesen, da Hinteregger selbst in einem offiziellen Statement auf die Vorwürfe reagierte. Darin schrieb er unter anderem: „Jegliche Geschäftsbeziehung zur Familie Sickl wird aufgrund des aktuellen Wissensstandes mit sofortiger Wirkung abgebrochen“, darüber hinaus werde das Turnier „alternativ geprüft, um eine weitere Vorgehensweise zu klären.“ Außerdem gab Hinteregger an „keine Kenntnisse über vergangene oder zukünftige Aktivitäten seitens der Familie Sickl“, gehabt zu haben. Er wolle „lediglich ein Fußballturnier stattfinden lassen, und mehr nicht.“

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Martin Hinteregger distanziert sich von rechtem Gedankengut

Der kürzliche Gewinner des Europapokals mit Eintracht Frankfurt distanzierte sich ferner von einer rechtsextremen Gesinnung. „Ich habe durch meine Zeit im Profifußball und auch privat Freunde auf der ganzen Welt, und weise Anschuldigungen, dass ich rechts orientiert bin klar ab, und setze mich weiter gegen jegliche Art der Diskriminierung ein!“ Über die Berichterstattung seitens Bonvalot zeigte sich Hinteregger in seiner Stellungnahme hingegen entsetzt.

Hier die Stellungnahme im Wortlaut:

Es ist unglaublich, dass ein Unbekannter solche Dinge über mich behaupten kann. Ich bin ebenso wie die Familie Sickl in Sirnitz verwurzelt, ich möchte meinen Fans, Gönnern und Unterstützer von Kindesbeinen an mit dem „Hinti-Cup“ meine Wertschätzung zeigen und mich bedanken, und habe mich aus diesem Grund um eine geeignete Location umgesehen.

Dass sich das Schloss Albeck, das Anwesen und die Umgebung bestens dafür eignen, ist naheliegend. In den letzten 35 Jahren gab es im Schloss Albeck unzählige Konzerte, Ausstellungen und Theateraufführungen von nationalen und internationalen Künstlern, wie Otto Schenk, Bluatschink, Franziska Pietsch und vielen weiteren mehr.

Ich habe keine Kenntnisse über vergangene oder zukünftige Aktivitäten seitens der Familie Sickl, ich möchte lediglich ein Fußballturnier stattfinden lassen, und mehr nicht.

Jegliche Geschäftsbeziehung zur Familie Sickl wird aufgrund des aktuellen Wissensstandes mit sofortiger Wirkung abgebrochen, und die Veranstaltung „Hinti-Cup“ wird alternativ geprüft, um eine weitere Vorgehensweise zu klären.

Ich habe durch meine Zeit im Profifußball und auch privat Freunde auf der ganzen Welt, und weise Anschuldigungen, dass ich rechts orientiert bin klar ab, und setze mich weiter gegen jegliche Art der Diskriminierung ein!

 

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