15 junge Leute kollabieren neben Mega-Weihrauchfass

2600 Teilnehmer bei Ministrantentag in Friedberg – Ende mit Schrecken

Ende mit Schrecken beim diözesanweiten Ministrantentag in Friedberg: Am Samstagnachmittag gegen 16.30 Uhr erlitten mehrere der jungen Leute bei der Abschlussveranstaltung auf dem Friedberger Marienplatz Schwächeanfälle, teilt die Polizei mit. Im benachbarten Rathaussaal wurde von anwesenden Helfern des Roten Kreuzes und der Feuerwehr umgehend eine Versorgungsstation eingerichtet. 14 der 15 Betroffenen konnten dort soweit wiederhergestellt werden, dass sie anschließend keine weitere Behandlung brauchten. Frische Luft und etwas zu trinken halfen. Für einen Ministranten endete der Tag allerdings im Krankenhaus.
Nach einer sechsjährigen Pause waren jetzt wieder Ministrantinnen und Ministranten aus dem gesamt Bistum eingeladen. Rund 2600 junge Leute folgten dem Ruf in die Herzogstadt Friedberg. Dort begann der Tag nach der morgendlichen Ankunft auf dem Schul- und Sportgelände mit Workshops.
Bei rund 60 Arbeitskreisen konnte man auf kreative Art und Weise den Glauben vertiefen oder sich in Sportlichkeit und Teamgeist beweisen, so der Veranstalter. Der Mittagspause schloss sich eine Prozession der „Minis“ durch die Friedberger Innenstadt an. Sehr viele der Ministranten hatten spätestens jetzt ihre Messgewänder an.
Nicht fehlen darf bei den Ministrantentagen ein mannshohes Weihrauchfass (Foto), das heftig rauchen kann. Um 15.30 Uhr stand ein gemeinsamer Jugendgottesdienst mit Bischof Bertram Meier auf dem Marienplatz auf dem Programm. Die Mischung aus zu warmer Bekleidung bei sommerlichem Wetter, stehende Luft aufgrund der vielen Leute und zu wenig zu trinken könnte eine Ursache für die Schwächeanfälle gewesen sein, vermutet die Polizei.

 

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