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Sonntag, 12. April 2026

Iris und Matthias Maresch: Romantisches Foto-Ritual auf dem Plärrer

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Was vor mehr als 40 Jahren als spontane Idee auf dem Herbstplärrer startete, hat sich bei Iris und Matthias Maresch (tfm Wohnbau) über die Jahrzehnte hinweg als festes Romantik-Ritual etabliert. Seit 1984 machen die beiden regelmäßig auf dem Plärrer, zu Ostern und im Herbst, ein Selbst-Portrait am Schießstand. Im Interview sprechen sie über diese ganz besondere Tradition.

1984 haben Sie das erste Foto geschossen, ist es nach all den Jahrzehnten immer noch derselbe Stand?

Ja, in der Tat. Seit dem ersten Mal ist es bei jedem Besuch der Schießstand von Peter Simbeck, dessen Tochter ihn inzwischen unter Foto Kaiser fortführt. Und was vorher zur Stärkung nicht fehlen darf, sind frische gebrannte Mandeln bei der Bonbonniére von Sandra Erlinger nebenan.

Welche Erinnerungen oder Gefühle ruft es bei Ihnen beiden hervor, wenn Sie die ersten Fotos anschauen?

Wenn wir auf das erste Bild aus dem September 1984 schauen, dann erinnert es uns daran, wie jung und frisch verliebt wir waren.

Die Zeit vergeht rasend schnell…

Was bedeutet Ihnen diese Fotosammlung nach so vielen Jahren?

Es ist eine besondere Erinnerung und zeigt uns, wie rasend schnell die Zeit vergeht.

Gibt es bei den rund 80 Fotos eines, das Ihnen ganz besonders am Herzen liegt?

Jedes Foto ist besonders und dokumentiert bildhaft unsere jeweilige Lebensphase.

Hat sich das Ritual im Laufe der Jahrzehnte verändert?

In den vergangenen Jahren haben wir bemerkt, dass wir nicht mehr ganz so zielgenau treffen und mehr Zeit benötigen, bis das Foto ausgelöst wird. Darum gehen wir inzwischen vor dem Bierzelt-Besuch zum Fotoschießen. (beide lachen)

Was ist das Geheimnis, eine solche Tradition über Jahrzehnte aufrechtzuerhalten?

Auf alle Fälle der herzliche Empfang am Schießstand und die damit verbundene Gaudi.

Iris und Matthias Maresch: „Iris hat ab und zu auch das Gewehr in der Hand, aber meistens schieße doch eher ich“

Haben Sie über die Jahre hinweg gemeinsam geschossen oder wer ist der Schütze in Ihrer Beziehung?

Iris hat ab und zu auch das Gewehr in der Hand, aber meistens schieße doch eher ich.

Ihre große Fotosammlung hängt inzwischen als chronologische Bildertafel zu Hause an der Wand. Wie sind die Reaktionen von Familie und Freunden?

Viele amüsieren sich, vor allem über die modische Entwicklung und die Veränderung unseres Aussehens. Sehr oft ist es auch Bewunderung, dass wir nach all den Jahrzehnten immer noch diese Tradition pflegen.

Was waren lustige Situationen, die Ihnen bei Ihrem Ritual passiert sind?

Über die Jahre gab es immer wieder wildfremde Personen, die sich im Hintergrund ins Bild schummeln wollten.

Gab es mal einen Moment, in dem Sie dachten: Jetzt reicht’s mit den Fotos?

Nein, niemals! (Iris lacht)

Iris und Matthias Maresch am Foto-Schießstand auf dem Plärrer über die Jahrzehnte: 1984 beim allerersten Foto sowie in den Jahren 1996, 2008, 2013 und beim vergangenen Herbstplärrer Ende August 2025.

Lesen Sie auch: Bye, bye 69: Wie Matthias Maresch seinen 70. Geburtstag feierte

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