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Freitag, 08. Mai 2026

FC Augsburg spielt gegen Hoffenheim remis: 2:2-Unentschieden nach Turbo-Start

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Trotz eines Turbo-Starts mit zwei Toren schon nach 14 Minuten kam der FC Augsburg vor 28.600 Zuschauern am Freitagabend-Spiel in der Fußball-Bundesliga nur zu einem 2:2 gegen die TSG Hoffenheim. Torschützen für den FC Augsburg waren in der heimischen WWK-Arena Claude-Maurice (11.) und Gregoritsch (14.).

Gegenüber dem Auswärtsspiel beim HSV (1:1) musste oder konnte FCA-Trainer Manuel Baum in der Startelf eine – erhebliche – Veränderungen vornehmen: Für den gesperrten Keven Schlotterbeck (fünfte gelbe Karte) rückte nach längerer Verletzungspause wieder Jeffrey Gouweleeuw in die Mannschaft – mit Kapitänsbinde. Gesetzt blieb im Tor Finn Dahmen, der diese Bundesliga-Saison noch keinen Minute auf dem Platz verpasst hat. Die Abwehrreihe bildeten neben Gouweleeuw Arthur Chaves und Cedric Zesiger. Davor spielten Marius Wolf, Robin Fellhauer, Fabian Rieder und Dimitris Giannoulis. Die Offensivreihe bestand aus Anton Kade, Alexis Claude-Maurice und davor Michael Gregoritsch.

Es war von Anfang an klar, dass sich die aktuelle Augsburger Mannschaft an diesem Abend besonders anstrengen musste. Saßen doch die Aufstiegshelden in die zweite Liga von vor 20 Jahren am Spielfeldrand, um zu nachzuschauen, was aus ihrem Erbe geworden ist.

FC Augsburg: eine so nicht erwartbare 2:0-Führung

Zunächst durfte Torhüter Finn Dahmen seine Feldspieler-Qualitäten unter Beweis stellen. Die weit aufgerückte Hoffenheimer Offensive brachte es mit sich, dass der Keeper fleißig als Fußballer ins Spiel gesehen eingebunden werden musste. Dann aber Erleichterung pur: Mit einem Doppelschlag in Minute 11 und 14 sorgten zunächst Claude-Maurice per Abschluss nach Sololauf und unmittelbar danach Gregoritsch für eine so nicht erwartbare 2:0-Führung.

Die TSG berappelte sich und schnürte den FCA in der Folge anhaltend in der eigenen Hälfte ein. Das Resultat blieb nicht aus. Nach einer Ecke drückte Robin Hranac den Ball zum Anschlusstreffer über die Linie (35.). Damit nicht genug: Noch vor dem Seitenwechsel hatte Hoffenheim den Anschluss hergestellt: Bazoumana Toure traf aus ganz spitzem Winkel zum 2:2 (42.). Da hätte der Schuss von Gregoritsch in der Überzeit gut als Antwort gepasst – war aber nur Latte.

Auch nach der Pause hielt der Druck der TSG zunächst an. Manuel Baum versuchte nach einer guten Stunde, Impulse nach vorn zu setzen, indem er Rodrigo Ribeiro für Gregoritsch ins Spiel brachte. Zugleich ersetzte Cedric Zesiger den gelb vorbelasteten Gouweleeuw. Apropos Gelb: Da langte Schiedsrichter Daniel Schlager hin: 6:4 stand es hier am Ende.

Manches von dem Unmut, den Schiri Schlager sich aufgrund einiger Entscheidungen bei den FCA-Fans zugezogen hatte, kompensiert er mit einem Elfmeterpfiff für die Heimmannschaft (84.). Kade war ganz knapp an der Strafraumgrenze zu Fall gebracht worden. Allein: Alex-Maurice setzte den Strafstoß ein gutes Stück über das Tor von Nationalkeeper Oliver Baumann. So blieb es beim 2:2-Unentschieden.

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