Unser Verlag sucht bereits das 15. Plärrer-Girl, und der AJ REPORTER hat mit ehemaligen Siegerinnen gesprochen.

Unser am längsten amtierendes Plärrer-Girl war Kerstin, die 2019 den Titel holte: Wegen der Corona-Pandemie fiel die Wahl 2020 und 2021 aus und die damals 26-Jährige durfte gleich drei Jahre im Amt bleiben. Hatte aber leider nicht viel davon, weil es deswegen auch keine Veranstaltungen mehr gab.

Trotzdem erinnert sie sich gern an ihre Zeit als Plärrer-Girl. Kerstin war unser Plärrer-Girl-Doppelgespann: „Meine Tochter Amelie wurde ganz toll eingebunden. Die durfte beim Umzug mitfahren mit [dem Cabrio-Fahrer] Peter Auner und mitwinken und war mit auf der Bühne. Wir waren ein Zweiergespann und sie hat für alle dazugehört.“ Heute ist Kerstin 33, nach Gersthofen umgezogen und die Familie ist um Sohn Felix gewachsen. Tochter Amelie ist inzwischen zwölf Jahre alt. Ihr würde sie das Teilnehmen auf jeden Fall empfehlen. „Es war eine spannende Erfahrung! Und der Kleine wird mal Trachtkerl! Aber der ist erst zwei, das dauert noch!“, sagt Kerstin mit einem Lachen.
Ihr Sieg sei damals überraschend gekommen. „Ich kam auch nur auf die Idee, weil mein damaliger Chef, der Herr Seferi, in der Jury war.“ Allen, die nach ihr kommen, wünsche sie viel Spaß und schöne Erinnerungen. Sie stimmt immer noch jedes Jahr beim Voting ab. Hat sie auch einen Tipp, um zu gewinnen? „Meine Mama hat damals ganz groß Werbung gemacht, die ist ganz groß dabei, wenns um ihre Kinder geht“, erzählt Kerstin dem REPORTER. Und die damalige gute Freundin, die die eingeschickten Fotos gemacht hat, hat mich auch supportet.“ Denn früher konnte man sich auch per Mail bewerben.

Schärpe und Dirndl hat unser erstes Plärrer-Girl immer noch

Heute lässt sie es ruhiger angehen: „Ich bin nicht mehr so der Plärrer-Gänger. Aber die Schärpe hab ich noch, klar! Und das tolle Dirndl von Trachten Huber. Wenn ich da wieder reinpasse, dann geht‘s wieder auf den Plärrer!“, sagt sie und lacht.

Kerstins Nachfolgerin Maxima war das letzte Plärrer-Girl der „Neuen Sonntagspresse“. Und stellte sich als eine der wenigen auch drei Jahre nach ihrem Sieg nochmal zur Wahl. „Damals haben auch zwei Freundinnen mitgemacht und ich dachte, einen Versuch ist es wert“, sagt sie im AJR-Gespräch. Denn auf den Plärrer geht das Mädel aus dem Augsburger Umland immer noch gern. Und auch das Dirndl, das ihr zum Sieg verhalf, hat sie noch – wenn auch nur im Schrank. Auch ihr Beruf hat sich geändert: Damals Konfektionärin, hat sie heute ihre Ausbildung zur Bürokauffrau fast abgeschlossen.

An ihren Sieg erinnert sich die heute 22-Jährige gern: „Ich hab nicht damit gerechnet, aber es war schon cool. Und es war eine Ehre, dass man ausgewählt wurde aus 30 Leuten.“ Als Plärrer-Girl genießt man auch einen gewissen Promi-Status, kann sie berichten: „Man ist schon ein bisschen bekannt. Ich wurde vor allem auf der Arbeit auf das Plärrer-Girl angesprochen.“ Deshalb kann sie die Teilnahme weiterempfehlen – weil ganz normale Leute so auch mal zu einem bekannten Gesicht werden.

Alles beim Alten bei der Vorjahres-Siegerin

Last but not least: unser amtierendes Plärrer-Girl Stephanie! Naturgemäß hat sich bei ihr in der kurzen Zeit, seit sie die Schärpe trägt, nichts verändert: „Ich bin immer noch Frauencoach, unterstütze Frauen, in ihre weibliche Kraft zu kommen. Und ich habe immer noch einen Online-Shop“, erzählt sie. Die Zweifach-Mama von Anton und Jana wohnt weiterhin in Krumbach.

Nur ihre Dirndl-Sammlung hat der Trachtenfan inzwischen erweitert: „Eins kam im Laufe des Jahres dazu. Und die Zehn wird definitiv dieses Jahr voll werden!“, sagt die 38-Jährige mit einem Lachen. Neben den Trachten ist sie begeistert von unserem Wettbewerb: „Mir persönlich hat es ganz viel gebracht, innerlich. Ich kanns nur jeder Lady empfehlen, die Tracht liebt.“

Stephanie kam ganz unverhofft zum Titel: Sie hatte nur zufällig bei unserem Casting vorbeigeschaut und sich spontan entschieden: Da mache ich mit! „Es war mega aufregend, eine mega spannende Zeit“, erinnert sie sich. „Ich hatte nicht damit gerechnet und mich umso mehr gefreut, zu gewinnen.“ Ein weiteres Highlight war der Plärrer-Umzug im August, wo sie mit unserem damaligen Trachtkerl Kevin aus unserem schicken American Car winkte. „Das war eine einzigartige Erfahrung, beim Umzug ganz vorn mitzufahren. Für mich war es ganz magisch“, schwärmt Stephanie. Würde sie sich wieder bewerben? Sie lacht: „Sofort!“

Und hat auch Tipps für die Bewerberinnen parat: „Authentisch sein, das Lieblingsdirndl anhaben… und dann auf zum Plärrer! Hat bei mir auch funktioniert!“

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