Das Jahr 2025 war für viele Augsburger zäh. Projekte stockten, Debatten verhärteten sich, eine diffuse Schwere lag über der Stadt. Wer nach Erklärungen sucht, findet in der Astrologie eine bemerkenswerte: 2025 stand im chinesischen Kalender unter dem Zeichen der Schlange – Symbol für Häutung und Wandlung. Numerologisch galt es als 9er-Jahr (2+0+2+5=9), das Ende eines Zyklus. Und astrologisch häuften sich zwischen Mai und Dezember rückläufige Planeten in einem Maß, das nur selten vorkommt.

Rückläufige Planeten – das klingt esoterisch, beschreibt aber ein beobachtbares Phänomen: Aus unserer Perspektive scheinen sich Planeten zeitweise rückwärts zu bewegen. Astrologisch interpretiert man diese Phasen als Zeit der Revision, des Innehaltens, der Korrektur. Was vorher leicht ging, braucht plötzlich mehr Zeit. Termine verschieben sich, Prozesse stocken, alte Themen tauchen wieder auf.

Als Pluto durch Augsburgs Ideale wanderte

Besonders wirksam war der rückläufige Pluto, der durch das 9. Haus des Augsburger Stadthoroskops wanderte – jenes Haus, das für Weltanschauung, Bildung und ideologische Fundamente steht. Die Folge: Politische Überzeugungen wurden intensiv hinterfragt, institutionelle Strukturen gerieten unter Druck. Debatten über Migration, Wohnraum, Verkehr und Stadtentwicklung gewannen an Schärfe.
Dass diese Phase ausgerechnet ins Jahr vor der Kommunalwahl 2026 fiel, ist astrologisch bemerkenswert. Es war, als würde die Stadt Inventur machen müssen, bevor sie weitergehen kann. Die alte Haut wurde zu eng. Der Preis des Wandels: Wachstumsschmerzen.

Drei Zyklen beginnen 2026 gleichzeitig

2026 ist anders. Das Jahr öffnet nicht nur ein neues Kapitel – es startet drei parallele Zyklen:
Im chinesischen Kalender beginnt das Jahr des Feuerpferdes. Ein Archetyp für Mut, Beweglichkeit, Leidenschaft. Das Feuerpferd ruft nicht zur Vorsicht, sondern zur Entschlossenheit. Große Ideen lassen sich umsetzen, Karrieren können wachsen, Ambitionen sich verwirklichen.
Numerologisch trägt 2026 die Schwingung der Zahl 1 (2+0+2+6=1). Es ist ein Anfangsjahr, das auffordert, bewusst zu wählen: Welche Richtung wollen wir einschlagen? Welche Version der Stadt soll sichtbar werden?

Astrologisch vollzieht sich etwas noch Selteneres: Uranus, Neptun und Pluto – die drei kosmischen Schwergewichte – wechseln alle endgültig ihre Zeichen. Ein Ereignis, das nur alle Jahrzehnte stattfindet und historisch stets tiefgreifende Veränderungen begleitete. Pluto im Wassermann bringt technologische Innovationen und neue Formen politischer Teilhabe. Neptun wechselt vom sanften Fische-Zeichen in den kämpferischen Widder und schenkt neue Entschlossenheit. Uranus betritt die Zwillinge, das Zeichen der Kommunikation und Mobilität.
Für Augsburg bedeutet das: digitale Umbrüche, neue Mobilitätskonzepte, veränderte Medienstrukturen, direkterer gesellschaftlicher Austausch.

Die Kommunalwahl 2026 als kosmischer Scheidepunkt

Doch bevor dieser Aufbruch Fahrt aufnimmt, beginnt das Jahr widersprüchlich. Die Konjunktion von Sonne, Mars und Venus im Januar bringt emotionale Kraft, aber auch Konfliktpotenzial. In Führungspositionen und Politik kann es krachen. Merkur im Schützen wird durch Quadrate zu Saturn und Neptun ausgebremst: Optimismus fehlt, Unsicherheit herrscht.

Dann aber, Anfang März, der Wendepunkt: Die monatelange Saturn-Neptun-Konjunktion löst sich am 4. März auf. Der Nebel lichtet sich. Plötzlich wird klar, was möglich ist. Wenige Tage später, am 11. März, wird Jupiter wieder direktläufig. Der Blick wechselt vom Mangel zur Fülle. Energie kehrt zurück.

Genau in diese Phase – zwischen dem 4. und 11. März – fällt die Kommunalwahl. Astrologisch ein Moment, der geradezu prädestiniert ist für Neuorientierung. Die Wahl ist kein gewöhnlicher Urnengang, sondern markiert den Auftakt eines etwa neun Jahre dauernden Entwicklungszyklus.

Vier Finsternisse unterstreichen 2026 die Wendepunkte: Die Sonnenfinsternis am 17. Februar im Wassermann fällt ins 8. Haus Augsburgs und berührt Themen wie Finanzen, Fördergelder, Verträge. Die totale Mondfinsternis am 3. März – kurz vor der Wahl – aktiviert Fragen der wirtschaftlichen Sicherheit und kommunalen Strategie.

Wenn Jupiter in den Löwen wechselt

Zwischen März und Juni nimmt die Dynamik zu. Mars im Widder bringt Energie und Entschlossenheit. Wichtige Projekte werden angeschoben, Prioritäten neu gesetzt. Ab April ist die Phase der Lähmung vorbei.
Das eigentliche Highlight aber folgt am 30. Juni: Jupiter wechselt in den Löwen und aktiviert für Augsburg das 5. Haus – jenes Haus, das für Lebensfreude, Kultur, Jugend und Kreativität steht.

Der Sommer 2026 wird strahlend. Die Sommernächte, der Presseball, Theater, Kunst, gesellschaftliche Events werden außergewöhnlich gut besucht sein. Menschen haben wieder Lust zu feiern, Teil des städtischen Lebens zu sein. Auch wirtschaftlich geht’s bergauf: Konsumfreude steigt, Luxusprodukte sind gefragt, Spendenbereitschaft nimmt zu.

August 2026: Das kraftvollste Fenster

Der August bildet das astrologisch stärkste Fenster des Jahres. Das Trigon zwischen Jupiter und Saturn – wirksam bis Mitte September – verbindet Zuversicht mit Realitätssinn. Eine seltene Kombination. Projekte, die jetzt starten, haben langfristig Erfolg. Kooperationen zwischen Politik, Wirtschaft und Kultur gelingen leichter. Entscheidungen haben Bestand.

Zwei weitere Finsternisse im August unterstreichen die Bedeutung: Die totale Sonnenfinsternis am 12. August im Löwen erweckt im 3. Haus Augsburgs neue Impulse für Verkehr, Mobilität, Digitalisierung und Medien. Die partielle Mondfinsternis am 28. August wirft einen deutlichen Blick auf die Stadtspitze: Führungsstile und öffentliche Verantwortung stehen im Rampenlicht.

Das Merkurjahr: Kommunikation im Fokus

Das astrologische neue Jahr beginnt am 20. März 2026, wenn die Sonne in den Widder eintritt. Nach Abt Knauer handelt es sich um ein Merkurjahr. Merkur, der flinke Götterbote, steht für Kommunikation, Handel, Verträge, Denken. Merkurjahre sind ruhelos, beweglich und geistig aktiv. Kommunikation verändert sich, Denken strukturiert sich neu. In einer Zeit rasanter technologischer Entwicklungen mahnt dieses Jahr zugleich, den eigenen Geist wachzuhalten, kritisch zu denken und sich nicht allein auf künstliche Intelligenz oder digitale Systeme zu verlassen. „Echte“ Bücher, Wissen und Bildung gewinnen wieder an Wert.

Besondere Aufmerksamkeit gilt Merkur, wenn er rückläufig wird – 2026 gleich dreimal: 26.2.-20.3.26 (Fische): Zähe Phase mit Ungewissheiten. Termine verschieben sich, klare Kommunikation ist entscheidend. 29.6.-26.7.26 (Krebs): Abmachungen können nicht eingehalten werden, Geschäfte stocken. 24.10.-13.11.26 (Skorpion): Gespräche werden intensiver. Gute Zeit für Wissensaufarbeitung, aber auch für Grübelei.

Der Schlüssel liegt im Bewusstsein

In der zweiten Jahreshälfte wirken weitere Rückläufigkeiten vertiefend. Neptun und Saturn, beide rückläufig im 4. Haus der Stadt, lenken den Fokus auf Wohnraum, Gemeinschaftsgefühl, emotionale Stabilität. Was bedeutet Heimat? Was benötigen Familien? Wie fördern wir Zusammenhalt? Das Jahr endet mit einem machtvollen Geschenk: Zwischen 29. November und 14. Dezember bildet Uranus ein Trigon mit Pluto – ein Aspekt großer Umbrüche. Was lange stagnierte, kann sich lösen. Innovationen beschleunigen sich. Zukunftsprojekte tragen Früchte. Der entscheidende Faktor aber ist der Mensch selbst. Die astrologischen Konstellationen schenken keinen Erfolg – sie legen lediglich den Boden, auf dem Wachstum möglich ist. Der Schlüssel ist, dass sich die negative Grundstimmung auflöst, die viele seit dem zweiten Halbjahr 2025 prägt. Wer aus Dankbarkeit für Bestehendes handelt, erschafft Größeres als aus Zukunftsangst. Das gilt auch für die städtischen Vertreter. Aus dieser Energie heraus entsteht Zukunft.

Fazit: Ein Jahr, das Bestand haben wird

2026 wirkt von außen turbulent, trägt aber eine klare Botschaft: Wir sind im Aufbruch. Augsburg hat seine alte Haut abgestreift und beginnt, sich neu auszurichten – politisch, gesellschaftlich, wirtschaftlich, emotional.
Die Stadt hat die Chance, lebendiger, kreativer und mutiger zu werden. Vieles, was 2026 beginnt, wird Bestand haben. Die Weichen werden gestellt für Jahre, vielleicht für ein Jahrzehnt.

Am Ende dieses aus astrologischer Sicht außergewöhnlichen Jahres steht eine einfache Erkenntnis: Die Zukunft Augsburgs entsteht nicht durch das Festhalten an der Vergangenheit, sondern durch Menschen, die bereit sind, die Zukunft mit offenem Herzen und klarem Bewusstsein zu gestalten.

2026 lädt uns ein, groß zu denken, entschlossen zu handeln und an das Potenzial dieser Stadt zu glauben. Es ist ein Jahr, das zeigt: Wenn wir mutig sind, können wir mehr erreichen, als wir es uns je zugetraut hätten – sowohl jeder einzelne für sich, als auch wir als Stadt Augsburg.

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