Es war die erwartet schwere Dienstreise in den Signal Iduna Park. Trotz eines überragenden Finn Dahmen im Gehäuse mussten sich die Schützlinge von Manuel Baum dem Tabellenzweiten Borussia Dortmund mit 0:2 geschlagen geben. Während der BVB seine Ambitionen untermauerte, blieb der FC Augsburg offensiv zu blass.
Die Vorzeichen waren klar: Dortmund noch halbwegs im Titelrennen, Augsburg im Kampf um die Stabilität. Manuel Baum, der auf den zurückgekehrten Zesiger und Claude-Maurice setzte, sah von Beginn an einen rollenden BVB-Express. Schon in der 13. Minute zappelte das Netz – Karim Adeyemi nutzte die erste Unachtsamkeit der Augsburger Hintermannschaft eiskalt aus.
Aluminium-Pech und ein starker Rückhalt
Dass es zur Pause nur 0:1 aus Augsburger Sicht stand, war einer Mischung aus Glück und einem glänzend aufgelegten Finn Dahmen zu verdanken. Gleich dreimal rettete zudem das Aluminium für den bereits geschlagenen FCA-Keeper. Dennoch blitzte kurzzeitig Hoffnung auf, als Ribeiro zweimal gefährlich vor dem Tor von Gregor Kobel auftauchte (23./25.) – doch der letzte Punch fehlte den Fuggerstädtern an diesem Nachmittag.
Reggianis Premiere besiegelt die Niederlage
Wer auf ein Aufbäumen nach dem Seitenwechsel gehofft hatte, wurde enttäuscht. Der BVB blieb spielbestimmend und nutzte eine Standardsituation zur Vorentscheidung: Ausgerechnet das 18-jährige Talent Reggiani markierte per Kopf sein erstes Bundesliga-Tor (59.). In der Schlussphase verhinderte Finn Dahmen mit zwei spektakulären Paraden gegen Adeyemi und den eingewechselten Guirassy ein höheres Debakel.
Viel Zeit zum Wundenlecken bleibt nicht. Der Fokus richtet sich bereits auf das kommende Wochenende. Dann empfängt der FCA am Sonntagabend (19:30 Uhr) den VfB Stuttgart in der heimischen Arena. Gegen die Schwaben-Nachbarn muss die Offensive wieder zünden, um die Punkte in der Fuggerstadt zu behalten.
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