Wenn in der Region ein neuer Trikotsatz übergeben wird, eine soziale Einrichtung Unterstützung erhält oder beim Weihnachtssingen am Moritzplatz Spenden gesammelt werden, steckt oft Stephan Müller dahinter. Seit Mai ist er Teil der PSD Bank München und verantwortet im Marketing die Bereiche Spenden und Sponsoring.
Sein Weg führte ihn aus dem Medienbereich zur Genossenschaftsbank. Zehn Jahre war Müller zuvor bei RT1 im Marketing tätig und betreute dort u.a. Partnerschaften und Sponsorings. Die Verbindung zu Kooperationen und regionaler Sichtbarkeit blieb, nur der Rahmen hat sich geändert. Heute geht es ihm vor allem darum, gesellschaftliches und kulturelles Engagement in der Region gezielt zu fördern.
Grundlage dafür ist das Produkt „Gewinnsparen“. Hier können sich Kundinnen und Kunden Gewinnsparlose erwerben, von denen der Großteil angespart wird, während der andere Teil in den Gewinntopf und in den Spendentopf fließt. So kommen jährlich über 260.000 Euro zusammen, die sozialen, kulturellen und sportlichen Projekten in unserer Region zugutekommen.
Stephan Müller: Besonders bewegt hat ihn eine Spende an den Kinderschutzbund
Unterstützt wurden zuletzt unter anderem der Kinderschutzbund Augsburg, die Wärmestube, das Projekt Lernpaten des Freiwilligenzentrums oder Nachwuchsabteilungen regionaler Sportvereine. Auch die Kartei der Not zählt zu den festen Partnern. „Es geht darum, eine gute Mischung zu finden und dort zu helfen, wo Unterstützung wirklich gebraucht wird“, sagt Müller.
Besonders bewegt hat ihn eine Spende an den Kinderschutzbund. Dort fehlte es an grundlegender Ausstattung, obwohl die Einrichtung Familien in schwierigen Lebenssituationen auffängt. „Wenn man sieht, was mit vergleichsweise überschaubaren Mitteln bewirkt werden kann, bekommt das Engagement noch einmal eine andere Bedeutung“, so Müller.
Was ihn antreibt, ist genau das: rausgehen, Menschen begegnen, neue Projekte anstoßen. Sichtbar zu machen, dass die PSD Bank München gesellschaftliche Verantwortung übernimmt – nicht nur auf dem Papier, sondern konkret vor Ort.
Ob Weihnachtssingen mit karitativem Zweck oder Unterstützung kleiner Vereine: Für Müller ist entscheidend, dass Engagement greifbar wird. „Man sieht direkt, was entsteht. Und genau das macht den Bereich so besonders.“
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