Unser Bier: Die gebraute heile Welt Stephanie Schmid und Sebastian Priller jr. im Exklusiv-Interview

Bier – kaum ein Getränk in unseren Breiten steht so für Lebensfreude und Geselligkeit. Grund genug für unser AUGSBURG JOURNAL, das Thema zur Titelgeschichte zu erheben. Doch hinter dem geliebten goldenen Gerstensaft stehen in unserer Region charakterstarke Frauen und Männer, die mit Leidenschaft ihrem Handwerk nachgehen. Sie haben ihre eigenen Sorgen und Nöte, aber auch einen teils unvergleichlichen Humor. Etliche von ihnen kommen auf den folgenden Seiten zu Wort. Im Gespräch mit Marc Kampmann geben Ustersbacher-Chefin Stephanie Schmid und Riegele-Chef Sebastian Priller jr. einen Blick hinter die Kulissen ihrer traditionsreichen Familienbrauereien und verraten auch das eine oder andere Geheimnis.

AUGSBURG JOURNAL: Beginnen wir mit einer klassischen Frage. Was macht Augsburg und Bayerisch Schwaben in Sachen Bier so besonders?
Stephanie Schmid: Jeder Maulwurfshaufen hier hat seine eigene Brauerei. Die Dichte ist schlicht der Wahnsinn.
Sebastian Priller jr.: Die Brauereidichte ist bei uns tatsächlich erstaunlich hoch und jeder Bier-Liebhaber kann das nur feiern. In Bamberg ist die Dichte eventuell noch höher, aber da reden wir über sehr kleine, oftmals nur Haus-Brauereien. Im Norden hingegen dominieren zwei, drei große Braukonzerne und dazwischen findet sich nichts bis fast nichts.

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