Augsburger Musik-Stars bereit für Neustart

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Andreas Bourani & Co.

Eine lange Durststrecke ohne Konzertauftritte, Rote Teppiche und Co. liegt hinter uns. Klar, dass wir da auch wenig von unseren Augsburger Künstler*innen sehen und hören konnten. Die waren allerdings nicht untätig und nutzten die Zeit, um neue Ideen zu entwickeln und kreativ zu sein. Wie Mimi & Josy. „Wir haben super viel neue Musik komponiert! Auch wenn das letzte Jahr alles andere als ideal war, tut es dem Kreativ sein auch mal gut, einfach mal „Langeweile“ zu haben. Da kommen dann häufig die besten neuen Ideen auf.“ Außerdem konzentrierten sich beide auf die Schule: Josy (16) hat ihre Mittlere Reife bestanden und Mimi (18) das Fachabitur an der FOS gemacht. Nebenbei hatten die Schwestern auch mehr Zeit, um weitere Covervideos auf YouTube hochzuladen. Demnächst sollen die neuen Songs präsentiert werden.
Die letzte Album-Veröffentlichung „Hey“ liegt bei Andreas Bourani (37) allerdings schon über sechs Jahre zurück, 2017 ließ er es karriere-technisch zudem langsamer angehen und reiste unter anderem nach Amerika und Asien, kündigte aber für 2020 ein neues Album an. Müssen wir uns also Sorgen machen um den gebürtigen Augsburger? Beruflich gab es kürzlich zumindest ein Lebenszeichen aus dem Bourani-Universum: Mit Pop-Sänger Clueso (41) hat er die Single „Willkommen zurück“ aufgenommen und einen Auftritt im TV bei „Schlag den Star“. Und sein Management lässt verlauten: „Andreas und sein Team sind vollumfänglich an Arbeiten zum nächsten Album beschäftigt…“
Michael Rush (24) ist in der Corona-Zeit zurück in die alte Branche und seiner Fliesen-Firma. Doch auch er hat die Zeit für neue Musik genutzt, und in Zusammenarbeit mit DJ Olde die Single „Never let go“ produziert. „Ein erheblicher Rückschlag war für mich der Tod meines Managers Helmut Bauer.“ Mit Ike Müller (13th Sounds), der schon Nico Santos entdeckte, hat er „zum Glück“ einen neuen gefunden.
Singer-Songwriterin Sarah Straub (35) hat sich einen Herzenswunsch erfüllt und neben dem Mini-Album „Tacheles“ auch ein Buch über Demenz veröffentlicht: „Wie meine Großmutter ihr ICH verlor“. Darin verarbeitet die Psychologin den Tod ihrer geliebten Oma Irmgard, die mit 77 ganz plötzlich durch einen Treppensturz samt Hirnblutung dement wurde und bald darauf starb. Das Buch ist auch als Hilfe für Angehörige Demenzkranker gedacht.
Viel Zeit im Tonstudio mit Kollegen verbracht, eine Internetradioshow, sowie drei Nummern mit seinem Londoner Plattenlabel Vivifier Records veröffentlicht hat Alexander Gieber (28) alias DJ LeSano. „Außerdem sorge ich mit meinen Partnern von Off Events etwa mit dem Münchner Disco Brunch im Café Reitschule sonntags für lang vermisste, soziale Kontaktpunkte und Party.“ kleo

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