Ein Rennen gegen die Zeit ist beim Radsport vor allem die Disziplin Zeitfahren, doch für Georg Zimmermann wurde bereits die Teilnahme an der Tour de France zum Rennen gegen die Zeit. Der Augsburger Radprofi, der im letzten Jahr zum ersten Mal beim bekanntesten Radsportevent der Welt dabei war, plagte sich nur wenige Wochen vor Tourbeginn noch mit einer Coronainfektion herum.

Diese verlief zwar symptomfrei, bis der Test negativ war, wurde es aber noch mal knapp. Am Ende reichte es und der Intermarché-Wanty-Gobert Matériaux-Fahrer absolvierte die ersten beiden Etappen fehlerfrei. Im Team ist Zimmermann einer der Fahrer, die Louis Meintjes, den Star des Teams, zu einer guten Platzierung im Gesamtklassement verhelfen soll.

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Im besten Fall soll beim belgischen Rennsportstall ein Etappensieg sowie ein Platz unter den besten Zehn herausspringen. Im letzten Jahr klappte beides nicht, Meintjes wurde am Ende 14., seine besten Ergebnisse bei der Tour erreichte er 2016 und 2017, als er jeweils Achter wurde.

Zimmermann ist stark am Berg

Wenn es das Renngeschehen zulässt, könnte Zimmermann aber durchaus auch mal eine Chance in einer Ausreißergruppe bekommen und sich dort etwas mehr in den Fokus fahren. Im Blickpunkt stehen sonst aus deutscher Sicht der frisch gekürte Deutsche Meister Nils Politt und der nationale Titelträger im Zeitfahren, Lennard Kämna. Außerdem ein Etappensieg-Kandidat ist Maximilian Schachmann, der als vielseitigster Deutscher Radprofi gilt.

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