Platzt der Knoten?

FCA: Zwischen Punkte- und Personalsorgen

Coach Markus Weinzierl hatte in dieser Saison bislang unglaublich viele Verletzungsprobleme – laut einer Statistik die drittmeisten, verpassten Tage pro Spieler in der Hinrunde – nur Dortmund und Stuttgart hatten noch größeres Verletzungspech.
Auch vor dem Spiel gegen die Eintracht gibt es einige Fragezeichen – allen vorn die Linksverteidigerposition betreffend. Sowohl Mads Pedersen als auch Iago sind fraglich, Weinzierl hofft aber, dass wenigstens einer der beiden Anpfiff zu „100 Prozent fit“ ist. Sollte das nicht der Fall sein, müsste der 46-Jährige mal wieder improvisieren. Falls das nächste Fragezeichen, Kapitän Jeffrey Gouweleeuw, rechtzeitig einsatzbereit sein sollte, wäre eine Umstellung auf eine Dreier bzw. Fünferkette denkbar mit Reece Oxford, Felix Uduokhai und Gouweleeuw als Innenverteidigungstrio.
Doch egal ob Vierer oder Dreierkette „Viel mehr ist es die Art und Weise, wie wir spielen. Wir wollen aktiv sein, aktiv die Zweikämpfe bestreiten, mutig sein, das Herz in die Hand nehmen, nicht zurückweichen und attackieren“, erklärte Weinzierl im Vorfeld der Partie.
„Wir müssen wieder eine Leistung wie gegen Bayern oder Stuttgart zeigen – und das am besten jede Woche.“ So eine wird gegen die Frankfurter Eintracht, die sich trotz der knappen Niederlage gegen Dortmund, in guter Form befindet, auch nötig sein, um die ersten Punkte des Jahres einfahren zu können.
Doch Siege erlangt man bekanntlich nur durch eigene Treffer, von denen man gegen Frankfurt in den letzten vier Aufeinandertreffen allerdings keines erzielte.
Auf Tore und eine gute Defensivleistung wird ebenfalls in der Partie am kommenden Samstag gegen Bayer Leverkusen (15.30 Uhr) ankommen, wenn man nicht, wie in der Hinrunde, mit 4:1 unter die Räder kommen will.

 

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