Umweltbildung bereits für die Kinder in der Vorschule

Isabella Engelien-Schmidt sortiert mit den Kindern Müll und stellt gleichzeitig in Frage, was man denn alles braucht. Foto: Stadt Gersthofen

Mehr Nachhaltigkeit, Klimagerechtigkeit und Umweltbewusstsein für und in Gersthofen – das ist ein erklärtes Ziel der Stadt für die Zukunft. Und Umweltbildung fängt hier schon bei den Kleinsten an. So durften jetzt drei Gruppen mit jeweils rund 15 Vorschulkindern in der Kita Kindervilla Tiefenbacher am Workshop „Alles Plastik – oder was?“ teilnehmen.
Die Erzieherinnen der Kindervilla hatten schon im Vorfeld der Aktion mit den Kindern Abfall gesammelt und die Mülltrennung besprochen. Dann durften die Kinder unter vielen Dingen, die im Turnraum verteilt waren, Gegenstände heraussuchen. Jetzt ging es ans Beschreiben: Was für ein Material ist das? Wie fühlt es sich an? Und macht es ein Geräusch, wenn es herunterfällt?
Auf spielerische Art und Weise erklärte Isabella Engelien-Schmidt von der Umweltstation Augsburg, wie Plastik hergestellt wird und warum man es nicht verschwenden sollte.
Es wurde mit Begeisterung sortiert und diskutiert, beispielsweise darüber, was man aus den Gegenständen basteln könnte, oder wie man anders shoppen kann, um kein Plastik kaufen zu müssen.
Isabella Engelien-Schmidt zeigte sich zufrieden mit den Workshop-Ergebnissen: „Wir wecken hier ein Bewusstsein, mit Materialien vorsichtig umzugehen und nicht alles gleich wegzuschmeißen.“ Und das würden die Kleinen dann auch sofort mit nach Hause tragen, berichtet eine Erzieherin: „Die Kinder halten dann oft die Eltern dazu an, nachhaltiger einzukaufen. Besser kann es nicht laufen“. Für die Kinder Kindervilla sei die Plastik-Aktion eine spannende Erfahrung gewesen.

 

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