Zwei Corona-Jahre prägen die Zeit – speziell auch die Wirtschaft in Augsburg und Region. Zu den schon traditionellen Aus- und Rückblicken zum Jahreswechsel von Vertretern der Kammern, aus Handel und Tourismus, aus Gewerkschaftssicht sowie von der Arbeitsagentur und vom Wirtschaftsreferenten haben wir weitere Unternehmer*innen befragt, deren Ansichten sich ebenfalls auf den kommenden Seiten niederschlagen.

Tourismusdirektor
Götz Beck

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Der Tourismus ist eine der am stärksten durch Corona betroffenen Branchen. Daher setzen wir mit vielen Partnern alles daran, diesen wichtigen Wirtschaftsfaktor in schwierigen Zeiten so weit wie möglich zu stabilisieren. Dies ist ab dem Sommer gelungen, da das Thema „Urlaub Daheim“ durchaus wichtige touristische Impulse gesetzt hat. Ab Herbst waren auch wieder Messen, Tagungen und Kongresse, die zu einer gewissen Entspannung beigetragen haben, möglich. Allerdings führte die neue Welle zum Jahresende hin dazu, dass sich viele Veranstalter bei der Planung zurückhalten.Bei der Fokussierung auf Übernachtungszahlen und Gästeankünfte darf nicht außer Acht gelassen werden, dass es beim Tourismus um viel mehr geht. Tourismus bewirkt, dass unsere Städte und Regionen lebendig und vital sind. Dass er Begegnungen mit Menschen aus unterschiedlichsten Ländern ermöglicht und so zur Weltoffenheit beiträgt. Aber auch die Vielfalt der kulturellen- und infrastrukturellen Einrichtungen wäre ohne Tourismus nicht möglich. Tourismus fördert die Lebensqualität. Nicht ohne Stolz präsentieren wir Gästen die Schönheiten und die kulturelle Vielfalt unserer Stadt und Region.
Da wir nicht nur den Städte- und Erholungstourismus abbilden, sondern auch Messe-, Kongress- und Tagungsstandort sind und auch im Jahr 2022 Top-Veranstaltungen wie z.B. die Kanu WM anbieten können, sind wir zuversichtlich, den Tourismus positiv weiterentwickeln zu können.

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