Er ist 56, sieht aus wie 36 (wobei er dazu steht, dass das nicht nur an Mutter Natur liegt) – und trotzdem darf man ihn voller Stolz als kulturelles „Augsburger Urgestein“ bezeichnen: Chris Kolonko. Der Augsburger Travestie-Star ist seit Jahrzehnten berühmt für seine Shows und Auftritte, in denen er gekonnt in die verschiedensten Rollen schlüpft. Er singt, tanzt und choreographiert nicht nur, sondern hebt ganze Theater-Konzepte aus der Taufe. Und selbst nach dem extrem schmerzhaften Corona-Aus seines Spiegelpalasts in Augsburg macht er voller Elan weiter – the show must go on!
Ob Künstler-Gast auf dem Kreuzfahrtschiff oder Varieté-Star zwischen Nord und Süd – Chris Kolonko sprudelt vor Ideen und Tatendrang. Jetzt steht eine besondere Premiere an: Bei seinem Sommer-Projekt in München ist auch Lebenspartner Jan Brosse, mit dem er inzwischen in der Wahlheimat Gran Canaria lebt, professionell eingebunden – obwohl er eigentlich Physiotherapeut ist. Welche Rolle Jan genau spielt und warum Chris Kolonko mehr denn je unterwegs ist – darüber sprach er mit Anja Marks-Schilffarth fürs AUGSBURG JOURNAL.







