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Die Augsburgerin Claudia Vogl Baki und ihr Mann Murat Baki führen das Traditionshaus „La Couronne“ in Solothurn so gut, dass die Eidgenossen sie als „Hotelier-Traumpaar der Schweiz“ feiern

Wir sind keine Hotel-Manager, sondern Gastgeber“, faßt Claudia Vogl Baki ihr Erfolgsrezept zusammen. Die 37-jährige gebürtige Augsburgerin und ihr gleichaltriger Ehemann Murat Baki, der im Schwarzwald aufgewachsen ist, dürfen sich in der Wahlheimat Schweiz über eine großartige Auszeichnung freuen: Als Direktoren-Paar des zweitältesten Schweizer Hotels „La Couronne“ in Solothurn (rund 100 Kilometer westlich von Zürich) zieren sie den Titel des Fachmagazins „Hotelier“, das in einer Auflage von rund 10 000 Exemplaren als Pflichtlektüre sämtlicher Hotellerie- und Gastronomie-Betriebe gilt. „Damit hatten wir nicht gerechnet, wir freuen uns sehr“, sagt Murat Baki zu der großen Überraschung, in deren Vorfeld es zwar ein offizielles Interview inklusive „Test-Wohnen“ im mit 37 Zimmern überschaubaren Vier-Sterne-Boutique-Hotel gab. Dennoch sind solche Lobeshymnen (Auszug: „Murat und Claudia, die wunderbaren Gastgeber im historischen Barockstädtchen, ersetzen jedes Lehrbuch zum Thema „guest relations“) im Nachgang eine Seltenheit.
Erst zwei Jahre ist es her, dass die Bakis als Geschäftsführer des „La Courounne“ (Bedeutung: „Krone“) eingesetzt wurden. Praktisch kurz vor Corona. Claudia: „Wir hatten in den ersten drei Monaten einen guten Start und als es dann losging, mit der Pandemie, konnten wir die Krise sogar für uns nutzen.“ So schafften sie – zum Beispiel dank einer Neu-Ausrichtung des Restaurants – Verluste durchs fehlende Tagungsgeschäft mit Erfolgen in der Gastronomie auszugleichen. Geschäftliches Geschick, aber auch menschliches Einfühlungsvermögen – sowohl in die Gäste, als auch in die Mitarbeiter – gehört zu den Stärken des Power-Paares.
Murat: „Jeder Gast möchte als Individuum betrachtet werden. Das versuchen wir zu leben.“ Und auch beim Personal geht‘s um Persönlichkeit. Claudia: „Wir nehmen unsere Leute so, wie sie sind. Fehler gehören dazu. Sie sind sogar wichtig, um aus ihnen zu lernen…“

 

 

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