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Dienstag, 02. Juni 2026

FC Augsburg: Erste Neuzugänge fix

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Die wichtigste Frage im Verein ist zum Glück bereits seit zwei Wochen geklärt. Manuel Baum bleibt weiter Trainer des FC Augsburg. Mit dieser Sicherheit im Rücken konnten in den vergangenen Tagen die ersten Transferentscheidungen vermelden.

Neben Stürmer Rodrigo Ribeiro, für den der Verein die fünf Millionen Euro teure Kaufoption zog, verstärkt man sich auch auf der Innenverteidigerposition. Mit Calvin Brackelmann tätigt der FC Augsburg einen Transfer à la Robin Fellhauer. Ähnlich wie Fellhauer vor einem Jahr aus Elversberg, sichert man sich die Dienste eines absoluten Leistungsträgers des Relegationsvereins, der um den Sprung in die erste Liga kämpfte. Anders als Elversberg gelang Paderborn hingegen der Sieg in der Relegation gegen den übermächtig wirkenden Riesen VfL Wolfsburg. An Brackelmanns Entscheidung änderte der Sprung ins deutsche Oberhaus nichts mehr.

Der 1,96 Meter große Abwehrhühne unterschrieb noch in der vergangenen Woche einen Vertrag bis 30. Juni 2030 bei den Fuggerstädtern. „Mit seiner Schnelligkeit, Größe und Dynamik gibt er uns zusätzliche Optionen für unser Spiel und passt hervorragend zu unserem Weg beim FCA“, sagte Sportdirektor Benjamin Weber über den Neuzugang. Brackelmann ergänzt: „Ich freue mich schon jetzt auf die neue Saison, möchte mich schnell in mein neues Umfeld einfinden und der Mannschaft mit guten Leistungen sportlich weiterhelfen.“

FC Augsburg: die möglichen Abgangskandidaten

Durch die Verpflichtung von Brackelmann herrscht im FCA-Kader aktuell ein Überangebot an Innenverteidigern. Mit Noahkai Banks, Jeffrey Gouweleeuw, Cedric Zesiger, Chrislain Matsima und Keven Schlotterbeck stehen aktuell sechs Innenverteidiger auch für die nächste Saison unter Vertrag. Klar ist daher, dass es in diesem Bereich im Sommer noch Bewegung geben soll und auch wird. Die Kaufoption von kolportierten 6 Millionen Euro von Arthur Chaves wird der Verein dem Vernehmen nach nicht ziehen, zudem strebt Schlotterbeck einen Wechsel an. Der in Abwesenheit Gouweleeuws sogar zum Interimskapitän aufgestiegene, aber nach dessen Rückkehr wieder in die zweite Reihe zurückgekehrte flexible Defensivspieler wünscht sich mehr Spielzeit und könnte eine interessante Alternative für einige Bundesligisten sein. Beim FCA brachte er es in der abgelaufenen Spielzeit auf 24 Einsätze und zwei Torvorlagen.

Als weitere mögliche Abgangskandidaten gelten auch Matsima und Banks, sollten Angebote in entsprechender Höhe eingehen. Bei den Augsburgern ist generell kein Spieler unverkäuflich. Konkrete Gerüchte gibt es bei den beiden Verteidigern derzeit aber noch nicht. Das gilt auch für Alexis Claude-Maurice, bei dem alle Beteiligten davon ausgehen, dass er den FCA in den kommenden Monaten verlassen wird. Mit Dimitrios Giannoulis steht noch ein weiterer Stammspieler des Dauerbundesligisten vor dem Absprung. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge zieht es den 30-Jährigen zurück in seine Heimat Griechenland. PAOK Thessaloniki gilt als möglicher Interessent.

Sollte dieser Wechsel zustande kommen, müssten die Augsburger auf der linken Außenverteidigerposition noch nachlegen. Ob das auch für den Sturm gilt? Dort stehen Baum mit Uchenna Ogundu und dem eben fest verpflichteten Ribeiro zwei verheißungsvolle Youngster zur Verfügung, und auch Michael Gregoritsch soll dem Verein wohl erhalten bleiben. Die Kaufoption von 500.000 Euro erscheint im Nachhinein für die gelieferten sechs Tore und drei Vorlagen fast schon günstig. Damit wäre das Sturmzentrum mit drei Spielern für eine Position eigentlich überbesetzt, aufgrund der bevorstehenden Rückkehr nach Leihende von Steve Mounié kommt ein weiteres Kader-Puzzleteil hinzu. Und für Sportdirektor Weber einiges an Arbeit.

Alexis Claude-Maurice hat wohl seine letzte FCA-Saison gespielt. Foto: Krieger

Lesen Sie auch: Vorgriff auf mögliche Abgänge: FC Augsburg sichert sich Paderborn-Abwehrchef Calvin Brackelmann

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