PSD Bank München – Palus schaut aufs Geld
PSD Bank München – Palus schaut aufs Geld

. . . und wir schauen mit. Wie würde Thomas Palus, Vorstand der PSD Bank München mit Sitz in Augsburg, Finanzentscheidungen treffen, wenn es sein Geld wäre? Das wollen wir für Sie wissen. Und deswegen beantwortet uns Palus ab sofort in dieser Rubrik Ihre persönlichen Fragen zu Finanzthemen aus seiner ganz persönlichen Sicht. Unter info@augsburgjournal.de können Sie uns Ihre Fragen schicken und wir werden mit Thomas Palus darüber sprechen. Heute wollen wir mit Thomas Palus über das Thema Eigenheim reden.

AUGSBURG JOURNAL: Thomas, Hand aufs Herz: Lohnt es sich 2026 überhaupt noch, über ein Eigenheim nachzudenken? Geopolitische Spannungen, eine fragile Wirtschaftslage und schwankende Energiepreise verunsichern viele Kaufinteressierte massiv. Ist der Traum von den eigenen vier Wänden aktuell nicht viel zu riskant?

Thomas Palus: Dass die Menschen verunsichert sind, erlebe ich tagtäglich in unseren Beratungen bei der PSD Bank in Augsburg. Die Weltlage ist komplex und die Schlagzeilen tun ihr Übriges. Aber wer heute über Wohneigentum nachdenkt, sollte unserer Überzeugung nach nicht nur auf die Risiken schauen, sondern vor allem auf die enormen Chancen. Nach den heftigen Zinsanstiegen der Jahre 2022 und 2023 hat sich der Markt nämlich neu sortiert. Baufinanzierungen sind natürlich nicht mehr so extrem günstig wie in der Niedrigzinsphase, aber sie bewegen sich für unsere Kunden wieder in einem absolut kalkulierbaren Rahmen. Die Zeit der plötzlichen, abrupten Zinsschocks ist vorbei. Wer also heute gemeinsam mit unseren Beratern solide plant, kann sich die aktuellen Konditionen langfristig sichern und macht seine Monatsrate auf viele Jahre hinaus berechenbar. Das bringt eine enorme, persönliche Sicherheit.
AJ: Aber parallel dazu ziehen die Immobilienpreise doch schon wieder spürbar an, oder täuscht der Eindruck?

TP: Nein, das täuscht überhaupt nicht, der Immobilienmarkt zeigt wieder deutliche Bewegung nach oben. Das Statistische Bundesamt hat für das vierte Quartal 2025 einen Preisanstieg bei Wohnimmobilien um 3,0 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal gemeldet. Im Jahresdurchschnitt 2025 lagen die Preise sogar um 3,2 Prozent über dem Vorjahr – das war der erste Jahresanstieg seit 2022! Das zeigt uns Experten ganz klar: Das Zeitfenster für günstigere Einstiegspreise wird gerade wieder spürbar kleiner. Hinzu kommt, dass der Wohnraum dauerhaft knapp bleibt und auch der Neubau extrem teuer ist. Im Februar 2026 lagen die Preise für konventionell gefertigte Wohngebäude laut Destatis nochmals 3,3 Prozent über dem Vorjahresmonat. Hohe Anforderungen an die Energieeffizienz und steigende Baukosten spielen da stark mit rein. Wer also zu lange wartet, riskiert nicht nur verpasste Chancen beim Zins, sondern muss fest mit weiter steigenden Kaufpreisen rechnen.

AJ: Nun sagen sich viele: „Ich bleibe in diesen unsicheren Zeiten lieber flexibel zur Miete, statt mir einen riesigen Kredit ans Bein zu binden.“ Warum ist das Eigentum aus Eurer Sicht gerade jetzt ein so wichtiger Stabilitätsanker?

TP: Weil Mieten langfristig eigentlich immer nur eine Richtung kennen: nach oben. Eine eigene Baufinanzierung hingegen schafft einen verlässlichen Rahmen. Rate, Tilgung und Zinsbindung stehen fest. Wer genug Eigenkapital einbringt und realistisch kalkuliert, baut mit jeder monatlichen Zahlung echtes Vermögen auf, anstatt das Geld dem Vermieter zu überweisen. Die Immobilie ist damit eben nicht nur der Ort, an dem man lebt, sondern ein ganz zentraler Baustein der privaten Altersvorsorge.

AJ: Ein Selbstläufer ist das in der aktuellen wirtschaftlichen Lage aber trotzdem nicht. Das ifo Institut beschreibt die deutsche Konjunktur ja weiterhin als recht anfällig für Handelskonflikte und Krisen. Worauf muss man als Käufer zwingend achten?

TP: Absolut, ein Selbstläufer ist das definitiv nicht. Genau deshalb ist eine maßgeschneiderte, umsichtige Finanzierung heute wichtiger denn je. Wir schauen ganz genau hin: Eine lange Zinsbindung, eine ausreichend hohe Tilgung und clevere Rücklagen für spätere Instandhaltungen sind Pflicht. Auch beim Objekt selbst muss man genauer hinschauen als früher. Gefragt sind stabile Lagen mit guter Infrastruktur und solider Energieeffizienz. Solche Immobilien bieten nicht nur jetzt Lebensqualität, sondern behalten auch in Zukunft ihren Wert.

AJ: Wenn ich das Thema jetzt im Jahr 2026 konkret angehen will – was ist der beste nächste Schritt?

TP: Nicht abwarten, sondern die Lage planbar machen. Die Zinsen haben sich eingependelt und die Rahmenbedingungen sind heute wieder deutlich verlässlicher als in den echten Krisenjahren zuvor. Mein Tipp: Einfach zu uns nach Augsburg in die PSD Bank kommen, die Optionen vergleichen und rechnen lassen. Wir erstellen gemeinsam ein Finanzierungskonzept, das perfekt zur jeweiligen Lebenssituation passt. So wird das eigene Zuhause in unsicheren Zeiten zu einem echten, sicheren Hafen.

AJ: Thomas, danke Dir für diese aktuelle Einschätzung zum Immobilienmarkt!

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