Das SWMP ZukunftsForum ging am 7. Mai 2026 in die zweite Runde – und setzte erneut ein starkes Zeichen für Austausch, Inspiration und unternehmerischen Weitblick. Rund 200 Gäste aus Wirtschaft, Beratung und Politik kamen in der Teehalle des Maximilian’s Augsburg zusammen, um über die Zukunft des Mittelstands zu diskutieren. Unter den Ehrengästen befanden sich unter anderem Augsburgs neuer Oberbürgermeister Dr. Florian Freund (SPD), Maximilian Stock, Amtsleiter des Finanzamts Augsburg-Stadt, Prof. Dr. Kalina Kafadar, School of Business (THA), sowie der Hausherr des Maximilian’s, Theo Gandenheimer.
Bereits ab 17 Uhr nutzten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von SWMP sowie Mandanten und Geschäftspartner den Empfang mit Getränken und Canapés zum persönlichen Austausch. Musikalisch begleitet wurde der Abend von Tom & Flo, die für eine angenehme Atmosphäre sorgten.
Augsburg im Fokus: SWMP vernetzt Mittelstand, Politik, Kammern und Hochschulen
Um 18 Uhr eröffneten die SWMP-Partner Hannes Mertl und Alexander Guggemos offiziell das ZukunftsForum. Im Mittelpunkt des Abends stand die Frage, wie sich der Mittelstand in Zeiten technologischer Transformation, künstlicher Intelligenz und gesellschaftlichen Wandels erfolgreich und nachhaltig aufstellen kann.
Ein besonderes Augenmerk lag auf dem Grußwort von Dr. Florian Freund, der beim SWMP ZukunftsForum erstmals als Oberbürgermeister sprach. Er betonte das große Potenzial Augsburgs als Wirtschaftsstandort und unterstrich, dass die Förderung der Wirtschaft für ihn ein zentrales Anliegen sei. Augsburg verfüge über starke Unternehmen, innovative Köpfe und beste Voraussetzungen, um auch künftig ein attraktiver Standort für Mittelstand und Zukunftstechnologien zu bleiben.
Eindrucksvollster Programmpunkt
Jens Walter, Regionalgeschäftsführer der IHK Schwaben, sprach über die Rolle der IHK als Partner der Unternehmen und stellte Unterstützungsangebote für den regionalen Mittelstand vor. Ulrich Wagner, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer für Schwaben, hob insbesondere die Bedeutung einer stärkeren Vernetzung der Ausbildungsbetriebe hervor – sowohl mit Hochschulen und Universitäten als auch innerhalb der Kammerstrukturen. Gerade mit Blick auf den Fachkräftemangel seien funktionierende Netzwerke und eine praxisnahe Ausbildung wichtiger denn je. SWMP ist traditionell über Lehr- und Bildungsaufträge mit der Hochschule und der Universität Augsburg sowie bereits seit Jahrzehnten mit der Handwerkskammer verbunden. Dies verkörpern die Steuerberaterin und Wirtschaftsprüferin Monika Hundseder sowie der Steuerberater und Partner der SWMP Dr. Reiner Kappler.
Prof. Dr. Hartmut Schwab ordnete in seinem Vortrag die aktuellen steuer- und wirtschaftspolitischen Entwicklungen ein. Dabei ging er unter anderem auf Veränderungen seit dem ZukunftsForum 2025 ein – etwa die Aktivrente oder das Steueränderungsgesetz – und machte deutlich, welche politischen Weichenstellungen notwendig seien, um mittelständische Unternehmen nachhaltig zu entlasten und wettbewerbsfähig zu halten.
Einen der eindrucksvollsten Programmpunkte lieferte Zukunftsforscher Dr. Jörg Wallner, Managing Director von 2bAHEAD. In seiner Keynote sprach er über den rasanten technologischen Fortschritt, die zunehmende Verbindung von KI, Robotik und digitalen Systemen sowie die Auswirkungen dieser „Technologie-Kongruenz“ auf Wirtschaft und Gesellschaft. Seine zentrale Botschaft: Effizienz werde künftig exponentiell wachsen – und damit nahezu jede Branche grundlegend verändern.
Zukunft in Echtzeit: Wie macht sich der Mittelstand fit für den technologischen Wandel
Dabei machte Wallner deutlich, dass gerade mittelständische Unternehmen besondere Stärken mitbringen, um erfolgreich durch diesen Wandel zu gehen: langfristiges Denken statt kurzfristiger Quartalsorientierung, Eigenkapital und Bodenhaftung, schnelle Entscheidungswege sowie echte Kundennähe als „Premium-Asset“. Ebenso wichtig seien die Werteorientierung und „Enkelfähigkeit“ von inhabergeführten mittelständischen Unternehmen.
Besonders eindrücklich war auch Wallners Einordnung der aktuellen KI-Entwicklung. Viele Unternehmen würden bislang lediglich bestehende Prozesse um einzelne KI-Anwendungen ergänzen. Das bringe erste Effizienzgewinne, schöpfe aber nur einen kleinen Teil des eigentlichen Potenzials aus. Der wahre Wandel entstehe erst dann, wenn Unternehmen bereit seien, Prozesse und teilweise sogar ganze Geschäftsmodelle grundlegend neu zu denken.
Zum Abschluss seines Vortrags formulierte Wallner fünf zentrale Fragen, die sich mittelständische Unternehmer heute stellen sollten: Wo entsteht künftig Wertschöpfung, die KI besser leisten kann? Welche Prozesse können bereits heute von KI-Agenten unterstützt werden? Ist kontinuierliches Lernen fest in der Unternehmenskultur verankert? Welche Kundenkontaktpunkte müssen neu gedacht werden? Und wer übernimmt künftig die Nachfolge – Mensch, System oder ein hybrides Team?
Zukunft braucht Austausch: Das SWMP ZukunftsForum als Plattform für persönliche Begegnungen
Im Anschluss diskutierten Dr. Jörg Wallner, Jens Walter, Ulrich Wagner und Prof. Dr. Hartmut Schwab gemeinsam auf dem Podium über Chancen und Herausforderungen für den Mittelstand. Moderiert wurde der Abend und die Podiumsdiskussion erneut souverän von Claudia Markert (a.tv), die bereits im vergangenen Jahr durch das Programm geführt hatte.
Ab 20.30 Uhr klang das SWMP ZukunftsForum bei einem Flying Buffet aus der hervorragenden Küche des Maximilian’s und intensiven Gesprächen aus. Bis etwa 22 Uhr stand vor allem eines im Mittelpunkt: der persönliche Austausch über die Zukunft des Mittelstands.
SWMP: Die SWMP Steuerberatungsgesellschaft & Wirtschaftsprüfungsgesellschaft steht seit fast 30 Jahren für ganzheitliche Begleitung des Mittelstands – von klassischer Steuerberatung und Wirtschaftsprüfung über betriebswirtschaftliche Beratung bis hin zu Digitalisierung, Recht und Immobilienmanagement. Mit den spezialisierten Gesellschaften SWMP Next, SWMP Legal und SWMP ImmoSolutions bietet SWMP integrierte, zukunftsorientierte Lösungen aus einer Hand und positioniert sich als verlässlicher Treiber und Sparringspartner des Mittelstands in der Region.
Lesen Sie auch: 23. VMM Mittelstandsfrühstück bei AraCom: Zwischen KI, Kanusport und Kaffee


