Wohnen mit Komfort und Herz – seit der Eröffnung der Seniorenresidenz Albaretto 50+ im Jahr 2010 gilt das im Lauf der Zeit kontinuierlich erweiterte Konzept für komfortables Wohnen mit einem umfassenden Serviceangebot für unterschiedliche Bedürfnisse als Projekt mit Vorbildcharakter.
Mit der Fertigstellung von Haus 8 als Verbindungsglied zwischen den Gebäuden 6 und 7 wurde im Sommer 2025 ein wichtiger weiterer Baustein im Gesamtkonzept des Albaretto hinzugefügt. Zum einen ist das parallel zur Bürgermeister-Ackermann-Straße jetzt geschlossene Teil-Ensemble nun ein guter Schallschutz für den Garten der südlich gelegeneren Kinderkrippe „Graceland“. Weit entscheidender aber: Für die Bewohner der neu entstandenen 16 Wohnungen, die sich alle noch gut selbst versorgen können und keine Intensivpflege benötigen, ist die spätere Umzugsmöglichkeit ins umfangreich betreute Wohnen von Haus 4 ein entscheidender Vorteil für die Planung des letzten Lebensabschnitts.
Für viele ist es auch wichtig, bereits jetzt schon Kontakte im Umfeld knüpfen zu können, auch wenn sie sogar noch teilweise im Berufsleben stehen. Und die modernen Wohnungen, teils mit kleinem eigenen Gartenanteil, lassen mit Top-Standards wie Fußboden-Heizung und -kühlung sowie zentraler Lüftung schließlich keine Wünsche offen. Lage und Anbindung sind natürlich ein weiteres Plus.
„Entscheidend bei der baulichen Umsetzung dieses sinnvollen Nachverdichtungsprojekts war das hervorragende Zusammenwirken zahlreicher beteiligter Gewerke“, verrät Architekt Jochen Osterlehner im Gespräch mit dem AUGSBURG JOURNAL. Neben dieser reibungslosen Kooperation mit starken Partnern am Bau ist es aber vor allem der „Spirit“ des Albaretto, der Osterlehner begeistert. Und so lädt er uns ein, bei einer Ortsbegehung zwei Menschen näher kennenzulernen, die „ganz nah dran sind“ an den Bewohnerinnen und Bewohnern – und die deren Alltag maßgeblich begleiten und mitgestalten.
„Es ist schön, hier alt werden zu dürfen. Und es ist schön, alt zu sein – sonst wär´ ich ja GAR nicht mehr da!“
Facility Manager Valdrin Rexhepi und seine Frau Fatbardha Rexhepi, der die Gesamtleitung der Pflege und Betreuung in Haus 4 obliegt. Eigentlich ist die Haupttätigkeit des 45-Jährigen, der ursprünglich Serviceleiter der Albaretto-Gastronomie war, eher technischer Natur. In enger Zusammenarbeit mit zahlreichen Fachfirmen laufen bei Valdrin Rexhepi zentral alle Fragen rund um die Haustechnik von etwa 600 Wohnungen zusammen. Beim täglichen Überprüfen sämtlicher technischer Anlagen – dazu gehören auch gemeinschaftliche Bereiche wie Sauna und Schwimmbad – wird sichergestellt, dass alles zuverlässig funktioniert.
Doch das ist nur der „offizielle Teil“ des Jobs. Ein neuer Sonnenschirm soll auf der Terrasse oder dem Balkon aufgestellt werden? Hausschlüssel vergessen? Eine Lampe wackelt oder das Auto springt nicht an? Rexhepi und sein Team sind stets innerhalb kürzester Zeit zur Stelle. Auch mal nach Feierabend oder am Wochenende. Und mit Bewohnern über Fußballspiele oder Politik zu reden – auch dafür nimmt er sich oft und gerne Zeit.
„Der Austausch mit den Seniorinnen und Senioren ist für mich eine emotionale Bereicherung“, so der vierfache Familienvater, der „eine Menge berührender Geschichten“ erzählen kann. Etwa diese: Darauf angesprochen, wie er sich beim Altwerden eigentlich fühle, entgegnete ein Bewohner einmal: „Es ist schön, hier alt werden zu dürfen. Und es ist auch schön, alt zu sein – denn wenn ich nicht alt wäre, wäre ich ja gar nicht mehr da…“
Albaretto: Ein Konzept, das von Respekt und Würde zeugt
Von heiteren Lebensweisheiten wie dieser oder anderen Begegnungen, die einem immer wieder ein Lächeln ins Gesicht zaubern, weiß auch Fatbardha Rexepi zu berichten, die seit fünf Jahren als Prokuristin die Pflege und Betreuung in Haus 4 leitet. Und sie erklärt uns, was die Zufriedenheit von Bewohnerinnen und Bewohnern, aber auch beim betreuenden Personal ausmacht: „Das Albaretto-Konzept, Pflege nicht als Notwendigkeit, sondern als Lebensqualität förderndes Angebot zu sehen, ermöglicht es uns tatsächlich, zu den Bewohnerinnen und Bewohnern eine echte menschliche Beziehung aufzubauen.
Es ist schön und erfüllend, zu sehen, wie qualifizierte Versorgung funktioniert, ohne dass die Pflegebedürftigen in einen stupiden Tagesablauf gezwungen werden. Weil wir eben nicht mit weniger Personal profitabler arbeiten müssen. Das zeugt wirklich von Respekt und Würde – und das rechnen wir dem Albaretto-Betreiber und Investor Bernhard Spielberger, der diese Philosophie entscheidend mitgeprägt hat, alle hoch an!“
Und fast wie auf Kommando biegt im gleichen Moment ein fröhlich lachendes Damen-Trio mit Rollstuhl und Rollatoren um die Ecke, das ganz offensichtlich ein wenig gelauscht hat und die Worte der 38-jährigen „Pflege-Chefin“ wohlwollend bestätigt: „Wir fühlen uns hier bestens aufgehoben und gut angekommen!“ – So lobt die rüstige „Haus 4-Clique“ unisono ihr Zuhause, in dem übrigens aktuell fünf Bewohner bereits ihren 100-sten Geburtstag feiern durften.
Dank dem perfekten Zusammenwirken vieler beteiligter Gewerke können die Albaretto-Bewohnerinnen und Bewohner sich über den Erweiterungsbau freuen, der sich nahtlos zwischen Haus 6 und 7 einfügt. Eine spätere Umzugsoption ins betreute Wohnen im Haus 4 (kl. Bild unten rechts) ist ein weiteres Plus.
Lesen Sie auch: „ZIT“ am Uniklinikum: Beste Versorgung für schwer erkrankte Menschen


